Browsing Tag

Mindstyle

MINDSTYLE

#weltwassertag

22. M├Ąrz 2017

Heute ist der #weltwassertag ­čĺŽ

Ich bin sehr dankbar daf├╝r, dass ich jederzeit etwas zu trinken haben kann. Leider lassen wir das Wasser oft zu lange laufen anstatt sparsam zu sein. Ich bem├╝he mich jeden Tag nur so viel wie n├Âtig zu verwenden und wei├č diesen Luxus sehr zu sch├Ątzen, denn viele Menschen auf dieser Welt haben keine Chance an sauberes Wasser zu kommen. Irgendwann wird unserem Planeten das Trinkwasser ausgehen, bis dahin k├Ânnen wir aber noch vieles tun! Wir k├Ânnen im Alltag sparsamer damit umgehen und das Wasser gerechter aufteilen damit auch den Menschen geholfen wird, die in dringender Not sind.

Denkt daran wie gut ihr es habt ­čĺÖ

#coucousgoodvibes #water #grateful

MINDSTYLE

Weihnachten – Eine Zeit zum Nachdenken

27. Dezember 2016

Weihnachten ist jedes Jahr. Aber was w├Ąren wir nur ohne Weihnachten? W├╝rdet ihr eure Familie seltener besuchen? W├Ąrst du ├╝berhaupt der selbe Mensch?

Familie, Zusammenhalt und Menschlichkeit, all diese Themen gingen mir durch den Kopf.
F├╝r mich war Weihnachten als Kind immer etwas besonderes, aber im Laufe der Jahre war es einfach nur ein j├Ąhrliches Fest, das viele Familien wieder zusammenbrachte.

F├ťR MICH IST DIE FAMILIE DAS ALLERWICHTIGSTE.

F├╝r mich ist jede Woche Weihnachten, denn ich bem├╝he mich meine Eltern und meinen Bruder jede Woche zu besuchen. Jede verpasste Woche macht mir ein schlechtes Gewissen, denn ich wei├č, was es hei├čt, einen Menschen zu verlieren und wie schnell die Zeit vorbei sein kann.
Jedoch f├Ąllt mir jedes Jahr immer st├Ąrker auf, dass viele Menschen es gar nicht zu sch├Ątzen wissen, dass sie eine Familie ├╝berhaupt haben. Es geht nur um Geschenke, ein kurzes Familientreffen, das sie auf ihrer TO-DO-Liste abhaken k├Ânnen. Es geht ihnen nicht mehr darum, dankbar zu sein ├╝berhaupt eine Familie zu haben. Im Laufe der Monate streiten sich viele Menschen um Kleinigkeiten, es raubt ihnen zwar die Kraft, aber sie sind trotzdem so voller Wut und Unzufriedenheit, dass sie das Sch├Âne damit unn├Âtig zerst├Âren.

DIE MODERNE GESELLSCHAFT MUSS WIEDER ANFANGEN DANKBAR ZU SEIN

Vor allem in unserer heutigen Zeit macht es mich fassungslos. Menschen, die alles in ihrem Leben haben, ├Ąrgern sich ├╝ber Fl├╝chtlinge die Schutz vor Krieg suchen. „Sie bekommen alles was sie wollen und wir m├╝ssen daf├╝r schuften!“ h├Âre ich von allen Seiten. Wenn ich diese hasserf├╝llten Menschen darauf anspreche und sie frage, ob sie mit ihnen tauschen w├╝rden und teilweise traumarisiert und voller Angst Schutz suchen w├╝rden, dann verschl├Ągt es ihnen pl├Âtzlich die Sprache und sie werden laut, ganz laut. Sie finden die richtigen Worte nicht, sie haben einfach den Drang zu meckern und zu hetzen. So viel Wut, so viel Hass, anstatt einfach mal f├╝r das dankbar zu sein was man hat…

„Eine Familie und ein Dach ├╝ber dem Kopf zu haben ist nicht selbstverst├Ąndlich.
Ich kann mich wirklich gl├╝cklich sch├Ątzen….“

Letztes, wie auch dieses Jahr, habe ich Menschen kennengelernt, die mit ihren Eltern so zerstritten waren, dass es mir richtig das Herz zerrissen hat. Wozu das ganze, ist es das Wert? Wie kann man etwas, was so wichtig und besonders ist, so wegwerfen oder nicht beachten? Ich bin meinen Eltern f├╝r alles dankbar, auch wenn ich es als Kind nicht gerade leicht hatte und sehr streng erzogen worden bin. Dazu kam noch, dass ich jeden Sonntag bis zu meinem 16ten Lebensalter gezwungen wurde in die Kirche zu gehen. Ja, ich fand es schon damals richtig ├Ątzend, denn mir gab die Kirche nichts. Absolut gar nichts. Im Religionsunterricht bombardierte ich den Pfarrer oder den Lehrer mit Fragen. „Wenn Adam und Eva die ersten Menschen waren, dann waren sie also Affen? Kamen sie aus Afrika? Warum wurden sie damals so alt? Wir sind doch nicht die einzigen Wesen in diesem Universum, warum erf├Ąhrt man nichts ├╝ber die anderen?“ Keiner konnte mir meine zahlreichen Fragen beantworten und in meinem Kopf kamen immer wieder neue dazu. Ich sah ein, dass die Kirche mehr Schein als Sein ist, dass sie mir nichts geben kann was ich brauche und doch wurde ich in diese Religion hineingeboren. Dieses Jahr bin ich aus der Kirche ausgetreten, ich hatte all die L├╝gen satt. All die B├╝cher, die im Vatikan f├╝r die Menschheit verschlossen bleiben, all das Leid auf dieser Welt, all dieses Gold in den Kirchen. F├╝r mich passte all das nicht zusammen. Ich f├╝hlte mich sehr unwohl. Ich wollte so gerne helfen aber ich konnte nicht mehr machen. Ein paar Jahre arbeitete ich f├╝r den Kinder- und Jugendschutzbund und half Kindern und Jugendlichen bei ihren Problemen. Kinder liegen mir sehr am Herzen, viele k├Ânnen f├╝r ihr Leid nichts, f├╝r ihre Krankheit nichts, f├╝r Krieg nichts. Und kaum jemand tut was. „Uns fehlt das Geld“, sagte die Kirche. Wie w├Ąre es, wenn ihr auf Reichtum und Gold verzichtet und den Menschen endlich hilft? Auch ein Pfarrer, an den ich mich erinnern kann, nahm das Geld der Kollekte und kaufte sich eine neue Stereoanlage. Ich war schon als Kind schockiert. Das ist nicht meine Religion, ich f├╝hle mich unwohl. Das bin nicht ich. Aus diesem Grund stieg ich aus, ein schlechtes Gewissen hatte ich nicht. Denn ich wollte helfen, aber ich wusste nicht wie.

ICH M├ľCHTE HELFEN

Ich entschied mich dieses Jahr endlich f├╝r zwei Hilfsorganisationen um Kinder in Not und unsere wundersch├Âne Natur zu sch├╝tzen. Ich will nicht mehr wegsehen und ich kann es auch nicht mehr. Es macht mich traurig zu sehen, wie die Menschheit immer oberfl├Ąchlicher und fauler wird, Geld und Macht zu haben wird f├╝r sie immer wichtiger, alles andere wird immer mehr in den Hintergrund gedr├Ąngt. Sie zerst├Âren sich… Manchmal sch├Ąme ich mich wirklich ein Mensch zu sein, weil ich es nicht fassen kann wie man mit so einem schlechten Herz ├╝berhaupt noch ruhig schlafen kann.
Kinder, die im Krieg aufgewachsen sind und NICHTS haben, die sich nichts sehnlicher w├╝nschen als einen ganz normalen Tag wie wir zu erleben. Kinder, die krank sind und nicht nicht an medizinische Hilfe kommen, Kinder, deren Familien get├Âtet wurden.
M├╝ssen wir uns so zerst├Âren? M├╝ssen Menschen dann auch noch gegen diese Menschen hetzen?
Das ist nicht fair. Und solange jemand das nicht realisiert hat sollte man lieber still halten… Es ist verschwendete Kraft sich ├╝ber Dinge aufzuregen die man nicht ├Ąndern kann und man sollte vor allem diesbez├╝glich vorsichtig sein, denn Karma schl├Ągt immer zur├╝ck. Wir sehen, wer Hilfe braucht und wer es nur ausnutzt. Und viele Menschen brauchen wirklich Hilfe.

Auch ich hatte viele dieser Menschen in meinem Umfeld.
Gut, dass ich begriff was wirklich wichtig ist und dass ich nicht den selben Fehler machen m├Âchte. Fr├╝her habe ich mir vieles gefallen gelassen, weil ich mich nicht getraut habe etwas zu sagen, ich bin Konflikten aus dem Weg gegangen. Aber heute ist es anders.

DU KANNST ALLES SAGEN, ES KOMMT NUR DARAUF AN WIE DU ES SAGST.

Seid mutiger. Traut euch zu helfen, wenn jemand Hilfe braucht. Greift ein, gibt anderen Schutz!

Es gibt eine polnische Tradition, die mich jedes Jahr sehr sentimental werden l├Ąsst.
Wir stellen noch einen zus├Ątzlichen Teller an Heiligabend hin. Dieser ist f├╝r eine fremde Person, die vielleicht an Heiligabend keine Familie oder ein Dach ├╝ber den Kopf hat.
Jeder von uns hatte schon einmal eine Phase im Leben, wo es drunter und dr├╝ber lief. Wo wir nicht wussten, wie es danach f├╝r uns weitergehen wird. Und wir waren auch dankbar und gl├╝cklich waren, wenn uns jemand geholfen hat.

SEI DER MENSCH DER DU GERNE WÄRST

Ich w├╝rde gerne…H├Ątte ich doch… H├Ątte, h├Ątte, Fahradkette. Tu es einfach!
Frag dich nicht nur an Weihnachten:
Was bin ich? Was kann ich (tun)? Wem kann ich helfen? Frag es dich jeden Tag.
Sei dankbar f├╝r das, was du hast, denn es ist nicht selbstverst├Ąndlich!
Redet mehr ├╝ber eure Tr├Ąume, nicht ├╝ber eure ├ängste!
Liebt mehr, Hass hat hier keinen Platz um gl├╝cklich zu werden.
Haltet zusammen und hilft anderen, die sich alleine nicht helfen k├Ânnen!
Werdet euch doch bitte endlich bewusst, wie gut ihr es habt und was ihr f├╝r wundervolle Wesen seid…

… Was bedeutet Weihnachten f├╝r euch? Macht es euch auch nachdenklich oder sentimental?
Habt ihr Br├Ąuche, die die Menschlichkeit hervorheben? Was ist euch wichtig und wovon tr├Ąumt ihr? Gerne k├Ânnt ihr mir einen Kommentar hinerlassen oder mir eine private Nachricht schicken.

MINDSTYLE

Vertrauen ÔÇô Alles f├Ąngt im Kopf an

20. Dezember 2016

Vertrauen ist die Basis, mach kann sie nicht erzwingen. Ohne Vertrauen w├╝rden wir keine Entscheidungen treffen oder handeln k├Ânnen. Unsere spontanen Emotionen entscheiden, ob wir jemandem vertrauen oder nicht. Aber trotzdem ben├Âtigt jeder Mensch Vertrauen, in sich, in andere, in die Welt.

ALLES FÄNGT IM KOPF AN

Angst, zu vertrauen, entsteht in unserem Kopf. Um diese Angst zu ├╝berwinden, m├╝ssen wir an unsere Gedanken ansetzen und neue Wege gehen. Klar, wir haben viele ├ängste, die uns in unserem Leben begleiten: Angst vor engen Bindungen, Versagensangst, Angst vor N├Ąhe, es gibt einige ├ängste die der Mensch hat. Ich habe schon viele Menschen erlebt, die Angst hatten sich auf einen Partner einzulassen, eine neue Freundschaft zu schlie├čen oder einen neuen Weg zu gehen.
Stattdessen wenden sich viele lieber durch Arroganz, Ignoranz oder Sarkasmus ab um ja nicht verletzt zu werden. Wir haben so viel Angst zu versagen, dass wir lieber ganz auf einen Menschen oder ein neues Lebensereignis verzichten. Aber ist es das wirklich wert? W├Ąre es nicht viel besser noch mehr auszuprobieren um positive Erfahrungen zu sammeln?

WORAUS BESTEHT VERTRAUEN?

Vertrauen besteht aus den eigenen Erfahrungen und Gef├╝hlen zu einer bestimmten Person oder Situation. Machen wir also eine negative Erfahrung speichern wir diese und rufen sie wieder ab sobald etwas ├Ąhnliches entsteht. Gef├╝hle und Emotionen werden sofort hervorgerufen und man baut sich ein imagin├Ąres Schutzschild auf.
Wir Menschen erinnern uns leider viel mehr an die negativen Erlebnisse als an die positiven. W├╝rden wir uns ├Âfter an die positiven Dinge erinnern, w├Ąren wir viel mutiger und selbstbewusster. Wir w├╝rden nicht mehr so ├Ąngstlich an bestimmte Situationen herangehen und w├╝rden uns einfach in das n├Ąchste Abenteuer st├╝rzen. Doch warum ist das so? Warum bleiben die negativen Erfahrungen im Kopf und die positiven geraten pl├Âtzlich in Vergessenheit?
Ist es die Angst, wieder verletzt oder entt├Ąuscht zu werden?

„DAS WERDE ICH NIE VERGESSEN!“

…das denken wir uns oft! Aber viel ├Âfter, wenn es sich um schockierende Erlebnisse aus dem eigenen Leben, oder auch der Welt, handelt. Wer wir sind, was wir f├╝hlen, bestimmt das Archiv unserer Erinnerungen. Unser Gehirn speichert diese Emotionen ab und kann sie jederzeit wieder hervorrufen. Das geht nat├╝rlich auch mit den positiven Erfahrungen, allerdings regen wir uns logischerweise ├╝ber die negativen Dinge auf, gehen sie x-Mal in unserem Kopf durch und speichern es dann als eine gro├če, schlechte Erfahrung ab, auch wenn sie doch so klitzeklein war.

VERTRAUEN MUSS MAN LERNEN,
VERTRAUEN BRAUCHT ZEIT.

Schon als Kind wird uns beigebracht Vertrauen zu lernen. Wir ernten positive als auch negative Erfahrungen die uns zu dem Menschen machen der wir heute sind.
„Fass den Herd nicht an, sonst verbrennst du dich!“
„Lass dich in meine Arme fallen, ich fange dich auf!“

Geborgenheit, Trost und Ermutigung helfen uns dabei Vertrauen aufzubauen. Es ist die Grundlage f├╝r unser Vertrauen und in andere.
Umgekehrt f├╝hren verletzende Kritik, Vernachl├Ąssigung oder gar Ignoranz dazu bei, dass wir uns abwenden und an uns selbst zweifeln.
Alles, was wir seit unserem Kindesalter erlebt haben, sei es das erste Kribbeln im Bauch, die erste Aufregung vor einer Pr├╝fung oder die erste gro├če Entscheidung, die sich dann als leichtsinniger Fehler entpuppt hat, auf all das greifen wir in unserem sp├Ąteren Leben zur├╝ck.
Manchmal ver├Ąndern sich die Erfahrungen durch neue Menschen, durch die eigene Reife, einen Ortswechsel, einer neuen Lebenseinstellung und und und. Ver├Ąnderungen k├Ânnen zwar Angst machen, geben einem aber die Chance neue und positive Erfahrungen zu sammeln. Wer sich also komplett verschlie├čt, kann auch keine positiven Erfahrungen dazugewinnen.

DIE WELT MIT KINDERAUGEN SEHEN

Neugierig sein. Viel mehr Lachen. Manchmal w├╝nscht man sich, wieder Kind zu sein.
Sich von all den Erwartungen loszul├Âsen und einfach das zu tun, was man m├Âchte.
Sich zwar mal die Finger verbrennen, aber danach zu wissen: H├Ątte ich diese Erfahrung nicht gemacht, w├Ąre ich nicht da wo ich jetzt bin.
Aber geht das noch als Erwachsener? Nat├╝rlich k├Ânnen und d├╝rfen wir nicht alles stehen und liegen lassen, haben gro├če Verantwortung und Pflichten die uns in unserem Alltag begleiten.
Wir wissen, dass man immer freundlich und respektvoll gegen├╝ber anderen Menschen sein sollte. Wir wissen, dass man Menschen nicht verletzt und doch tun es so viele.
Indem sie nicht nachdenken oder indem sie sich selbst sch├╝tzen wollen und alles andere ausblenden und dabei vergessen.
Aber hey, wir sind „nur“ Menschen.
Es ist okay Gef├╝hle und Emotionen zu haben, genau das macht uns Menschen doch aus, oder nicht?
Ohne unser Mitgef├╝hl w├╝rden all die guten Taten auf dieser Welt verschwinden und wir gleich mit. Nat├╝rlich k├Ânnen wir, wie Kinder, alles sagen was wir denken, es kommt doch nur darauf an WIE wir es sagen. Welchen Tonfall benutzten wir, was f├╝hlen wir dabei, wie stehen wir der Person gegen├╝ber? Und was hat man schon davon, wenn man Bedenken hat, es aber nicht ausspricht und diese Gedanken dann anfangen einen von innen aufzufressen?

VIELE MENSCHEN HABEN ES VERLERNT EHRLICH ZU SEIN

Facebook, Instagram, Youtube, Twitter und Co. Sogar die Medien l├╝gen und machen Panik.
Wir werden immer wieder ausgetrickst in der Hoffnung, dass wir das nicht als eine L├╝ge erkennen. Leider klappt das in unserer heutigen trivialen Gesellschaft ganz gut. Menschen glauben das, was sie sehen, und k├Ânnen sich nicht mehr hineindenken oder hineinf├╝hren. Vielleicht sind sie aber auch zu faul geworden.
Ich wei├č, dass auch im Supermarkt das „Essen“, das angeboten wird, teilweise eine einzige L├╝ge ist, trotzdem muss ich mich damit abfinden, dass Essen nicht gleich richtiges Essen ist. Meine Urgro├čeltern und meine Gro├čeltern hatten schon einen gro├čen Bauernhof und ich wei├č, Gott sei Dank, wie ECHTE Tomaten und Gurken schmecken und wo im Handel nachgeholfen wurde. Ich bin trotzdem immer noch die Herrscherin ├╝ber meine eigenen Entscheidungen und bin froh, in einem Land wie Deutschland leben zu d├╝rfen, wo ich selbst entscheiden kann und noch einigerma├čen die Freiheit zum Leben besitze, auch wenn ich mich manchmal ├╝ber Gesetze oder Verpflichtungen aufregen k├Ânnte. Trotzdem bringt es mir das nichts, au├čer, dass ich mich unn├Âtig aufrege. Und das sind keine positive Gedanken…

H├ľR AUF DEIN BAUCHGEF├ťHL!

Im Alltag erwische ich immer wieder Menschen beim l├╝gen, auch wenn es nur kleine Notl├╝gen sind, die ich innerlich bel├Ąchle und nichts dazu sage, meine Intuition hilft mir dabei ganz gut zu entscheiden ob ich einem Menschen vertrauen kann oder nicht. Wir d├╝rfen aber auch nicht alles pers├Ânlich nehmen, die Welt dreht sich schlie├člich nicht um uns. Menschen l├╝gen, jeden Tag, um sich besser darzustellen oder um Fehler zu vertuschen. Niemand ist perfekt! Fehler machen ist menschlich und auch okay, solange man daraus lernt!
Manchmal gibt es dieses ganz bestimmte Gef├╝hl, das sich wie ein Stich in meinem Bauch ausbreitet und ich mich dadurch unwohl f├╝hle. Dann wei├č ich ganz genau: das ist falsch! Oder mein Gewissen tr├Ągt dazu bei, dass ich Dinge tu, die ich in dem Augenblick gar nicht von mir erwartet h├Ątte, was sich dann aber oft als was richtiges herausstellt und es mich gl├╝cklich macht zu sehen, wie ich anderen helfen konnte.
Reflex, Bauchgef├╝hl, Intuition, nenne es wie du willst ÔÇô h├Âr einfach darauf! Ich lag bisher sehr selten falsch und mein Bachgef├╝hl hilft mir dabei, die richtigen Entscheidungen zu treffen ­čÖé

Ich habe viele negativen Erfahrungen in meinem Leben gemacht, aber daf├╝r habe ich auch wundersch├Âne Erinnerungen gesammelt. Zwar haben mich viele „Freunde“ belogen und die M├Ąnner, die ich hatte, auch noch dazu betrogen, aber h├Ątte ich diese Erfahrungen nicht gemacht, h├Ątte sich vieles in meinem Leben nicht entwickelt, sei es eine neue Freundschaft oder eine neue Beziehung die ich eingegangen bin. Auch wenn ich immer wieder von anderen Menschen entt├Ąuscht oder verletzt werde, ich gebe die Hoffnung an die gro├če Liebe und an das Gute in den Menschen nicht auf. Manchmal, wenn ich das Gef├╝hl habe, dass zu viele Menschen in meinem Umfeld „durchdrehen“ sehe ich mir sogar sch├Âne oder lustige Videos an. Videos voller Freude, Menschen die anderen helfen oder die niedliche kleine Tierwelt um mich abzulenken. Oder ich realisiere durch Dokumentationen im Fernsehen, dass es andere viel schlechter haben als ich. Hunger, Krieg, Macht, L├╝gen, Tod. All das w├╝nsche ich einfach keinem Wesen auf dieser Erde.
Anfangs dachte ich, dass die Erfahrungen, die ich jeden Tag sammle, nichts mit meiner Denkweise zu tun haben, aber da lag ich definitiv falsch. Die eigene Denkweise kann man „umstellen“, wir k├Ânnen aus negativen Erfahrungen positive machen, indem wir die Situation aus einer eigenen, oder ganz anderen, Perspektive betrachten. Denn aus jeder negativen Erfahrung entsteht etwas neues, ohne das wir es ├╝berhaupt realisieren oder wahrnehmen.

VERTRAUEN IST IMMER AUSDRUCK VON INNERER STÄRKE

Ja… mein Vertrauen wurde schon wirklich oft missbraucht. Und trotzdem werde ich nicht aufgeben, auch wenn es manchmal v├Âllig okay ist sich etwas h├Ąngen zu lassen, traurig und f├╝r sich zu sein. Wir m├╝ssen lernen mit Entt├Ąuschungen umzugehen. Wir haben immer noch unsere Familie und die engsten Freunde, die uns dann wieder in den Hintern treten und sagen: „So, jetzt ist Schluss damit!“ ÔÇô Aber auch du selbst kannst dieser Mensch sein!
Wir sollten viel mehr F├ťHLEN statt DENKEN. Aber das wird uns erst im Laufe der Jahre bewusst, erst nachdem uns immer eingeredet wird, dass wir zuerst denken sollen.
Das Risiko, entt├Ąuscht zu werden, ist also immer vorhanden, aber die Chance, dass unser Vertrauen belohnt wird, ebenso.

WIR LERNE ICH JEMANDEM ZU VERTRAUEN?

Je weniger wir uns f├╝r liebenswert halten, umso empfindlicher und anf├Ąlliger sind wir f├╝r Kr├Ąnkungen oder Verletzungen. Misstrauen zerfrisst unsere Seele und macht uns klein und einsam.
Es wird immer Menschen geben, die etwas schlechtes ├╝ber dich sagen werden, weil sie neidisch oder missg├╝nstig sind. Aber je mehr du dich selbst akzeptierst desto mehr Selbstvertrauen bekommst du. Und wenn du diese St├Ąrke auch noch zeigst, kann dir keiner mehr etwas antun.

Du kennst dich am besten, sei der Mensch, der du schon immer sein wolltest!
Lob dich manchmal selbst, wenn es sonst kein anderer tut!
Gib anderen das Gef├╝hl von N├Ąhe, Liebe, Geborgenheit und Verst├Ąndnis!
Mit ein bisschen Zeit wird alles zur├╝ckkommen. Auch das Vertrauen. Habt nur Mut! ­čÖé

MINDSTYLE

K├Ânnen falsche Freunde wie Gift f├╝r uns sein?

28. Oktober 2016

Jeder von uns hat es schon einmal erlebt: Wir denken, dass bestimmte Menschen zu unserem engen Freundeskreis geh├Âren, merken aber, dass sie uns auf irgendeiner Art und Weise trotzdem nicht gut tun. Wir fragen uns, ob diese „Freunde“ unser Leben nicht doch eher mit ihren negativen Emotionen belasten. Meist sind es stets negativ denkende Menschen, die alles schlecht machen und an allem etwas auszusetzen haben. Solche Menschen demotivieren und frustrieren unser Umfeld und hindern uns an unserem Weg oder gar an unserer Bestimmung.

Ich selbst habe diese Erfahrungen jedes Jahr auf’s Neue gemacht. Das Leben ist wie ein Zug, Menschen steigen ein und wieder aus.
Schon auf der Schule hat es angefangen, dass wir unbedingt zu den „coolen“ geh├Âren wollten. Wer kennt das nicht? Wir haben zu ihnen hinauf geschaut, haben uns gew├╝nscht, dass sie mit uns befreundet sind. Und dann war man irgendwann sogar mit diesen Menschen befreundet, haben aber schon nach kurzer Zeit gemerkt:

ES IST MEHR SCHEIN ALS SEIN.

Party hier, St├Â├čchen da, hahaha, das Leben ist wunderbar.
Spa├č haben k├Ânnt ihr auf jeden Fall, aber sobald es sich um ernste Dinge dreht wenden sie sich von dir ab? Sie versuchen dir ein Bein zu stellen und sagen dann, es w├Ąre nur Spa├č gewesen? Dann sehen sie eure Freundschaft aus einem ganz anderen Blickwinkel als du.

MANCHE FREUNDE SEHEN DICH NICHT MAL ALS FREUNDE

Oft gibt es Situationen wo wir uns fragen: „Wie sehen sie eigentlich die Freundschaft? Ist ihnen die Freundschaft genauso wichtig wie mir?“ Und dann best├Ątigten mehrere Entt├Ąuschungen, dass man gar nicht so eng miteinander befreundet sein konnte. Denn wenn jemand die Freundschaft zu sch├Ątzen wei├č, der w├╝rde es nicht riskieren diese aufzugeben.

WARUM SIND WIR MIT NEGATIVEN MENSCHEN BEFREUNDET?

Oft merken wir erst viel zu sp├Ąt, dass eine bestimmte Person unser Wohlbefinden beeintr├Ąchtigt.
Wir f├╝hlen uns gestresst und f├╝hlen uns nach einem Treffen oder Gespr├Ąch unwohl und sind demotiviert. Auf der einen Seite versuchen wir trotzdem zu helfen, ein offenes Ohr zu haben. Aber irgendwann kann man es auch nicht mehr h├Âren. Es zieht einen so sehr runter, dass man selbst anf├Ąngt sein eigenes Leben durch eine negative Brille zu betrachten und alles in Frage zu stellen. Alles ist unfair, man f├╝hlt sich schnell angegriffen, man h├Ârt nur noch das Negative heraus.

WAS SOLL ICH TUN WENN ICH SOLCHE FREUNDE IN MEINEM BEKANNTENKREIS HABE?

In erster Linie kann ich nur raten: reduziert den Kontakt oder distanziert euch. Ihr m├╝sst ja nicht den Kontakt pl├Âtzlich komplett einschr├Ąnken! Ihr m├╝sst euch f├╝r nichts rechtfertigen, wenn diese Person euch deswegen mit Worten angreifen sollte. Oft spielt dann auch ein verletzter Stolz eine gro├če Rolle der sich vielleicht sogar zu einer Wut verwandeln k├Ânnte. Und wir wissen alle: wer w├╝tend ist verliert oft sogar die Kontrolle ├╝ber sich selbst. Also: Wenn ihr es der Person doch mitteilen wollt wie es euch dabei geht, dann versucht es ruhig, sachlich und sanft zu machen. Sagt der Person, dass ihr euch von diesen vielen negativen Emotionen erdr├╝ckt f├╝hlt und ihr euch w├╝nschen w├╝rdet, dass mehr Positives passiert. Jeder Mensch hat mal schwierige Phasen, wo wir einfach nicht mehr weiter wissen und das ist auch v├Âllig in Ordnung, weil es ja auch nicht immer einfach sein kann. Depressionen oder Angst kennt jeder von uns, Menschen die das durchmachen brauchen unsere Unterst├╝tzung und Hilfe. Aber Menschen, die permanent negativ sind und uns runterziehen (vielleicht auch, weil sie neidisch auf andere sind) sind wie Gift f├╝r unsere Psyche und Seele.

AUCH EIN NEGATIVER PARTNER HAT EINEN GRO├čEN EINFLUSS

Paare, die gegens├Ątzlich sind, ziehen sich an. Sagt man, kann auch so sein. Aber wenn der Partner nur noch negative Stimmungen verbreitet ist die Chance, dass die Liebe h├Ąlt sehr gering. Solltet ihr also gleich am Anfang merken, dass euch mehrere Charaktereigenschaften eher belasten als gut tun, dann solltet ihr euch Gedanken machen ob es nicht vielleicht doch besser w├Ąre getrennte Wege zu gehen.

NEGATIVES ZIEHT NEGATIVES AN.
POSITIVES ZIEHT POSITIVES AN.

Es ist ganz einfach. Sobald du negative Menschen in deinem Leben hast, passieren pl├Âtzlich viel mehr negative Dinge als zuvor. Ziehen wir mit so einem Einfluss das Negative an? Es k├Ânnte was wahres dran sein. Ich habe es stark gemerkt, als ich mich von einer bestimmten Gruppe in meiner Heimatstadt distanziert habe. Feiern k├Ânnte ich gut mit ihnen, aber sobald es um ernste Dinge im Leben ging oder darum, dass man Hilfe gebraucht hat, waren sie nicht da. Sie waren meist nett und freundlich, aber hintenrum haben sie immer ├╝ber einen gel├Ąstert oder mir sogar das Leben aus Neid und Missgunst schwerer gemacht (leider ist das immer noch so, aber mittlerweile habe ich mich damit abgefunden, dass es auch solche Menschen gibt und dass die einzige L├Âsung ist ihnen aus dem Weg zu gehen). Sogar bei einem Voting f├╝r ein DJ-Contest wollten sie mich nicht gewinnen lassen und haben Rundmails verschickt nicht f├╝r mich zu voten. Und es ist leider auch noch viel mehr passiert…

EGOISMUS STATT WAHRER FREUNDSCHAFT

Ich f├╝hlte mich nicht nur allein gelassen, es machte mich traurig zu wissen, dass ich mich so in ihnen get├Ąuscht habe. Und da merkte ich: das kann einfach keine wahre Freundschaft sein. Freunde sind f├╝r einander da und nicht gegeneinander!
Genauso ist es auch umgekehrt. Wenn du positive Menschen in deinem Leben hast, die alles noch bunter und sch├Âner machen, dann passieren dir auch viel mehr positive Dinge. Ist dir das schon einmal aufgefallen? Vielleicht ist es Karma? Es k├Ânnte sein. Zumindest kann ich best├Ątigen, dass mein Leben viel einfacher und sch├Âner geworden ist seitdem ich mich von diesen Personen distanziert habe.

WIE ERKENNE ICH WAHRE FREUNDE?

Macht euch eine Liste, wer euch gut tun und auf welche Menschen ihr euch immer besonders freut. Was ist an diesen Menschen so besonders? Was haben sie f├╝r Charaktereigenschaften die andere nicht haben? Wer macht euch gl├╝cklich, wem k├Ânnt ihr voll und ganz vertrauen und mit wem k├Ânnt ihr lachen? Das sind die wahren Freunde und die Werte, die man sch├Ątzen sollte. Es tut auch gut, diesen Menschen mal zu sagen, wie toll sie sind und wie gl├╝cklich man ist, dass sie im Leben eine gro├če oder besondere Rolle spielen.

FREUNDE SIND WIE FAMILIE

Ihr werdet sehen, wie frei ihr euch danach f├╝hlen werdet.
Es tut so unglaublich gut, liebevolle Menschen um sich zu haben, auf die man sich immer verlassen kann und mit denen man Lachen als auch Weinen kann. Denn so ist unser Leben. Ein auf und ab der Gef├╝hle und wir wissen alle: nach einem Tief kommt wieder ein Hoch. Sch├Ątzt die Menschen, die ehrlich und authentisch zu euch sind, die euch in Schutz nehmen, euch helfen und euch auch aufbauen wenn es EUCH mal nicht so gut geht.
Wahre Freunde sind wie Sch├Ątze, wir m├╝ssen sie aber zuerst finden. Und dann sollten wir sie nie wieder loslassen und mit ihnen durch dick und d├╝nn gehen. Wir sollten solche Freunde viel mehr wertsch├Ątzen, denn das Leben ist leider viel zu kurz. Sie sind wie ein Teil unserer Familie und beeinflussen unser Denken und unser Leben, jeden Tag.

(Pic by Daniel Pielmeier)