Browsing Tag

Leben

MINDSTYLE NATURE

Tag der Erde

23. April 2019

Ihr Lieben, heute ist der internationale #earthday ­čîŹ und wie ihr wisst, liegt mir unser Planet sehr am Herzen. Dieser st├Ąndige Kampf um Macht, Gesundheit, Akzeptanz und Freiheit machen unsere Seelen m├╝de. Der Egoismus in unserer heutigen Gesellschaft ist gegen die Natur und die \“angebliche Wahrheit\“ ├╝ber uns Menschen f├╝hlt sich f├╝r mich schon lange nicht mehr richtig an… Wenn sich Menschen betrogen f├╝hlen oder ihr Glaubenssatz sich nicht als wahr oder richtig erweist und sie umdenken m├╝ssen, entsteht in ihnen Chaos, Angst, Wut, Ablehnung, Egoismus oder sogar Krankheit. Ver├Ąnderung kann aber auch etwas positives sein, denn die Umst├Ąnde bringen uns dazu das Beste aus dieser Situation zu machen und mit ihr zu wachsen. Damit eine neue, bewusste und nachhaltige Generation heranwachsen darf und wir eine Gesellschaft werden, die mit dem Herzen denkt und handelt und diese wundervolle Natur besch├╝tzt. ­čĹë­čĆ╝ Denn das ist f├╝r mich WAHRE menschliche Intelligenz! ­čĹł­čĆ╝ Dass wir mit unseren Erfahrungen, unserem Wissen, dem technologischen Fortschritt und vor allem mit dem Herzen wachsen und nicht nur mit Likes, unserem Ego und Kontostand. Denn es gibt wichtigeres auf der Welt und das ist das noch fehlende Bewusstsein bei vielen Menschen und vor allem die Natur selbst!

Deswegen widme ich meine heutige Affirmation dem ÔÇ×Tag der ErdeÔÇť. ­čî┐
ÔÇ×Ich bin Bewusstsein. Ich bin Ver├Ąnderung. Ich denke mit meinem Herzen und lebe in Harmonie. Ich bin mit der Natur verbunden. Ich bin daf├╝r dankbar, dass ich hier Gast sein darf und wei├č alles um mich herum zu sch├Ątzen. Danke f├╝r das Leben!ÔÇť ­čÖĆ­čĆ╗

Ich wei├č, dass wir zusammen unglaublich viel bewirken k├Ânnen.
Einer kann nur wenig ver├Ąndern, aber zusammen k├Ânnen wir ALLES ver├Ąndern! ­č嬭čĆ╝ Lasst uns diesen Planeten zu einem besseren und faireren Ort machen! ­čĽŐ Mit einer neuen Denkweise, ohne Angst vor Ver├Ąnderung oder Ignoranz.
F├╝r mehr Verst├Ąndnis, Fairness, F├╝rsorge, Mitgef├╝hl, Liebe, Freiheit und Respekt! Ich w├╝nsche euch noch einen wundervollen Feiertag, f├╝hlt euch umarmt ­čĺÜ

#tagdererde#bethechange

MINDSTYLE NATURE

Zero Waste Lifestyle

20. M├Ąrz 2019


In den letzten Wochen habe ich mich intensiv mit dem Thema Zero Waste besch├Ąftigt. Ich habe das Gef├╝hl, dass sich immer mehr Menschen diesem wichtigen Thema widmen und umdenken. Das freut mein Herz und meinen Verstand, denn ich sehe es als unsere Pflicht der Natur- und Tierwelt keinen Schaden zuzuf├╝gen. Zwar habe ich von klein auf von meinen Eltern oft etwas gelehrt bekommen, was mir heute auch sehr viel n├╝tzt, aber mein Lebensstil hat sich noch nicht optimal angef├╝hlt. Ich habe trotzdem zu viel M├╝ll produziert, oft beim B├Ącker oder wenn ich mal mit einer Freundin spazieren war und spontan einen To Go Kaffee mitgenommen habe. Die Frage, wie ich unn├Âtigen M├╝ll vermeiden kann wurde immer gr├Â├čer und ich suche seitdem nach L├Âsungen die ich in meinen Alltag integrieren kann.


Zero Waste hei├čt ├╝bersetzt null M├╝ll, aber auch null Verschwendung. Gemeint ist, ein Leben zu f├╝hren, bei dem kein Abfall produziert und kein Rohstoff vergeudet wird. Alle Rohstoffe, die benutzt und dann nicht mehr gebraucht, sollen wiederverwendet oder neu verwertet werden.

NO PLASTIC, PLEASE!

Fr├╝her habe ich mir ├╝ber den M├╝ll, den ich produziere, ├╝berhaupt keine Gedanken gemacht. Heute ist es anders, weil ich merke, wie wichtig und dringend eine Umstellung ist.

Zero Waste ist kein moderner Hippster-Trend oder ein Hippie-Ding. Es ist eine Lebenseinstellung, eine Kultur und unsere Pflicht!

COUCOU


Ich finde, wir Menschen sind das unserem Planeten, auf dem wir leben d├╝rfen, schuldig. Der Natur und der Tierwelt zuliebe! Und wo Mikroplastik ├╝berall drin ist, habe ich schon lange keinen ├ťberblick mehr, denn Plastik ist leider fast ├╝berallÔÇŽ. Was ja eigentlich auch total erschreckend ist! Nicht nur aus diesem Grund esse ich auch kein Fisch mehr, mich hat in den letzten Jahren die vegane Ern├Ąhrung total ├╝berzeugt, weil ich positive Auswirkungen feststellen konnte. Pflanzliche Nahrung hat nicht nur mein Neurodermitis geheilt, ich f├╝hle mich auch viel st├Ąrker und motivierter.

Meine Eltern schenkten damals meinem Bruder und mir ein Illustrationsbuch, in dem spielerisch dargestellt wurde wie die Welt aussehen k├Ânnte wenn die Menschen ihren Konsum, den M├╝ll und den Smog nicht im Griff haben w├╝rden. Ich erinnere mich an eine Doppelseite des Buches, sie war grau und triste, so, wie unsere Welt irgendwann aussehen k├Ânnte wenn wir unsere Einstellung nicht ├Ąndern w├╝rden. Dieses Bild geht mir bis heute nicht mehr aus dem Kopf, denn ich habe das Gef├╝hl, dass genau dieses Bild immer mehr Realit├Ąt wird

Wenn ich jetzt so wenig M├╝ll wie m├Âglich produzieren oder umweltbewusst leben m├Âchte, erinnere ich mich gerne an meine Kindheit zur├╝ck. Wie hat das damals Mama gemacht? Wie Oma? Wie Ur-Oma? Und genau da finde ich die Antworten.

Eine Zero Waste Grundausstattung muss also nicht teuer sein, wir m├╝ssen uns nur umsehen wo wir etwas g├╝nstig und hochwertig herbekommen. Wenn man also mal nicht das n├Âtige Kleingeld daf├╝r hat, kann man sich auch damit Zeit lassen, ganz ohne Druck und schlechtem Gewissen. Eigentlich ist es wirklich easy sich umzustellen. Du kannst alles aufbrauchen, was du zu Hause rumliegen hast, bis nichts mehr davon ├╝brig ist. In Plastik verpackte Produkte kaufe ich nur noch selten ein, denn ich habe mir einfach viele Gl├Ąser aufgehoben, sauber gemacht und mit Lebensmitteln bef├╝llt. Was ich nachf├╝llen kann besorge ich nun auf dem Markt oder in der Mehrwegerei, die sich nun zwei Gassen weiter befindet. Genau dort habe ich mir von der lieben Jasmin ein paar Tipps geben lassen. Denn einiges habe ich in meinem Haushalt schon ersetzt, nur fehlten mir noch ein paar Dinge. Ich kaufte ein paar Stoffbeutel zum bef├╝llen, Seifen und umweltfreundliche Verpackungsmateriale.


Jasmin z├Ąhlte mir Materiale auf, die biologisch abbaubar sind und sich in der Natur von alleine zersetzen. Zwar geh├Ârt Holz auch dazu, aber B├Ąume brauchen im Gegensatz zu Bambus viel mehr Zeit um zu wachsen. Genauso wie f├╝r Milch gibt es auch f├╝r Verpackungen schon viele Alternativen, auf die wir umsteigen k├Ânnen. Obwohl es mittlerweile einige M├Âglichkeiten gibt, wehren sich trotzdem viele Menschen gegen eine Umstellung. Warum? Ist es die Faulheit die sich schon zu einem ungesundem Egoismus oder einer Ignoranz entwickelt hat? Haben sie Angst, dass ihr aktuelles Weltbild dadurch kaputt gehen k├Ânnte? Oder ist es die generelle Angst vor Ver├Ąnderungen? (Was der Bauer nicht kennt das frisst er nicht) Und genau in der Zeit, wo Erwachsene auch noch stolz auf ihr Werk und ihre Gewohnheiten sind, kommen pl├Âtzlich Kinder aus aller Welt und demonstrieren f├╝r eine bessere Klimapolitik und f├╝r Naturschutz. Klar, dass da viele Erwachsene das nicht wahrhaben wollen, wie kann man sich denn von einem Kind etwas sagen lassen? Tja, seeeeeehr sehr viel! Denn Kinder denken anders.

Kinder denken nicht egoistisch, denn Egoismus wird ihnen nur von den Erwachsenen beigebracht. Kinder m├Âchten teilen, sie m├Âchten leben, sind neugierig und offen f├╝r neues.

COUCOU


Ich finde, wir k├Ânnen uns von den kleinen einiges abschauen! Denn wir Erwachsene denken noch viel zu oft mit unserem Kopf statt mit unserem Herzen ­čÖé


Zur├╝ck zu den Produkten im F├╝llgut-Laden. Ich hatte zwar schon einiges im Haushalt ersetzt, aber noch nicht alles. Shampoos hatte ich noch genug, trotzdem wollte ich nach einer Alternative schauen. Jasmin zeigte mir verschiedene Seifen, mit denen ich mich waschen kann, f├╝r Haare, Gesicht und K├Ârper. Sie gab mir den Tipp, mir eine Seifentasche zu besorgen, wo ich meine Seifenst├╝cke transportieren kann. Aber als sie mir erz├Ąhlte, dass man, wenn man diese Seifentasche inkl. Seife nass macht auch als Peeling benutzten kann, war ich extrem begeistert!

Zero Waste ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch total platzsparend und praktisch!

COUOU


Auch die Klinge meiner Rasierhobel ist nach 3 Monaten (!!!) immer noch so scharf wie am ersten Tag (was ich von den Einwegrasierern nicht behaupten kann).


Ich bin fest davon ├╝berzeugt, dass wir anders leben k├Ânnten und auch sollten. Dieser egoistische Lebenstil, den viele vertreten und gut finden, schockiert mich. Aber nur f├╝r mich ist es ein Schock, sondern auch f├╝r meinen K├Ârper. Schon vor Jahren merkte ich, dass mir bestimmt Kosmetikartikel oder Nahrungsmittel nicht gut getan haben und trotzdem habe habe ich sie konsumiert. Ich wollte es einfach nicht wahrhaben, dass mir das alles schaden k├Ânnte. Aber genau so war esÔÇŽ Ich bekam Ausschl├Ąge oder f├╝hlte mich schlapp und m├╝de. Und ab da wusste ich, dass ich meine Einstellung und meinen Konsumverhalten dringend ├Ąndern muss, mir UND der Natur zuliebe.


Was kann unser Land daf├╝r tun?

  1. Zero Waste Bildung: schon in der Schule wichtig! -> Verhaltens├Ąnderung _> Entwicklung einer Zero Waste Kultur
  2. Stadt & Politik sollte mehr Zero Waste Strategien integrieren
  3. Abfallvermeidung ist oberste Priorit├Ąt f├╝r eine nachhaltige Materialwirtschaft
  4. Die Wiederverwendung Mterialien hat zweite Priorit├Ąt f├╝r Strategien zur Abfallvermeidung
  5. Recycling- und Sammeloptionen werden von Anwohnern und Unternehmen schon voll genutzt & sollten noch mehr genutzt werden
  6. Wirksame & effiziente M├Âglichkeiten zur Vermeidung und Wiederverwendung von Abf├Ąllen aus der Lebensmittel- und Bioabfallbranche
  7. Zero Waste und Recycling Marktentwicklung ist ein wesentlicher Bestandteil der lokalen wirtschaftlichen Entwicklung

Was kann man selbst tun?

  • Vermeide M├╝ll zu Hause, in der Arbeit und unterwegs
  • Sag nein zu Plastik jeglicher Art!
  • Trinke Leitungswasser aus wiederverwendbaren Flaschen
  • Kaufe keine Kosmetik mit Mikroplastik
  • Reduziere deinen Konsum, repariere und recycle/kompostiere (5 R’s)
  • Teile dein Wissen mit Freunden & Familie



Wir k├Ânnen also mit ganz wenig Aufwand schon sehr viel tun.
Meine Eltern brachten mir von klein auf bei Dinge zu reparieren, die kaputt gegangen sind und auch den M├╝ll zu trennen. Auch am Bauernhof meiner Gro├č- und Urgro├čeltern wurde kaputtes repariert und alles aufgebraucht oder anderweitig verwendet. Was nicht mehr zu flicken war, wurde gesammelt und irgendwann zur Werthof gebracht. Mittlerweile gibt es sogar schon in ein paar deutschen St├Ądten Repair-Caf├ęs, vielleicht gibt es die auch in deiner Stadt? Auf jeden Fall gibt es die wertvollen 5 R’s die auch das ganze Zero Waste Thema ganz gut umschreiben:



  1. refuse (ablehnen)
  2. reduce (reduzieren)
  3. reuse (wiederverwenden)
  4. recycle (zur Wertstoffsammlung geben)
  5. rot (kompostieren)


Ich habe dir hier eine allgemeine Liste mit 25 Tipps erstellt wie du Zero Waste in deinen Alltag integrieren kannst.
Ihr m├╝sst nicht alles sofort umsetzen/ersetzen und ihr k├Ânnt das gerne in eurem Tempo machen! Mit nur ein paar Umstellungen kann jeder helfen etwas zu ver├Ąndern und dieser Weg ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auf Dauer auch noch g├╝nstiger! Denn man kauft bewusster ein und ist nicht mehr so verschwenderisch.

  1. Trenne deinen M├╝ll – Kunsttoffe – Papier – Restm├╝ll
  2. „Bitte keine Werbung“-Schild am Briefkasten anbringen – Damit sparst du alleine ├╝ber 30 kg Papier im Jahr!
  3. Zu Hause ausmisten: Was brauche ich? Was brauche ich nicht mehr? – Wegwerfen, Verkaufen oder verschenken. Lebensmittel und Kosmetik, z.B. Proben oder in Plastik verpackt, zuerst aufbrauchen)
  4. Umpacken: Ordnung hilft dir dabei, einen ├ťberblick zu haben und nicht unn├Âtig oder doppelt einzukaufen. Am besten nichts mehr kaufen, was in Plastik verpackt ist, notfalls aber Kunststoffverpackungen direkt nach dem Einkauf aussortieren und in die Beh├Ąlter werfen, die bei den Eing├Ąngen zur Verf├╝gung stehen. So sehen auch die L├Ąden wieviel aussortiert wird und k├Ânnen handeln/Umdenken) Lebensmittel am besten in Gl├Ąser oder andere Beh├Ąlter f├╝llen (n├Ąchster Step: diese Gl├Ąser/Beh├Ąlter am Markt oder in Unverpackt-L├Ąden auff├╝llen! Was du nicht im Unverpackt-Laden bekommst, kannst du auch im Bio-Markt oder auf deinem Wochenmarkt ohne Plastikverpackung kaufen.)
  5. Naturprodukte (Bambus, Holz, Baumwolle) f├╝r Haushalt und Lebensmittel benutzen
  6. keine Plastikt├╝ten mehr mitnehmen oder kaufen – Jutebeutel,
    Tragetaschen, Netze und K├Ârbe in verschiedenen Gr├Â├čen besorgen
  7. To Go Becher anschaffen – keinen M├╝ll mehr unterwegs produzieren
  8. Keine Plastikflaschen mehr einkaufen – stattdessen auf Glasflaschen umsteigen. Ich trinke immer aus der Leitung, denn das deutsche Leitungswasser kann man gefiltert trinken. Eine eigene To-Go-Glasflasche hilft dir unn├Âtigen M├╝ll zu vermeiden
  9. Naturschw├Ąmme oder selbstgemachte Baumwollpads statt Wattepads, Abschminkt├╝cher oder co. (funktioniert meiner Meinung nach sogar noch besser!)
  10. Putzb├╝rsten, Baumwollt├╝cher in verschiedenen Gr├Â├čen zum putzen und abtrocknen benutzen
  11. B├Ąckereien: Brottaschen oder Brotpapier selbst mitbringen
  12. Edelstahl Teebr├╝her/Teesieb zulegen (statt einfache Teebeutel)
  13. Tupperboxen / Lunchboxen aus Edelstahl oder Naturprodukte benutzen (Tupperboxen nehme ich immer noch zum aufbewahren von Lebensmittel und f├╝r den K├╝hlschrank her)
  14. Edelstahl Espressokocher / Kaffeemaschine mit Bohnen
  15. Seifen statt Shampooflaschen
  16. Strohhalme aus Edelstahl oder Bambus
  17. To Go Besteck (manchmal auch im Set bei Lunchboxen dabei)
  18. Rasierhobel anschaffen (Klinge h├Ąlt bis zu 6 Monate und ist immer noch so scharf wie am ersten Tag!
  19. F├╝r Frauen: Menstruationtasse oder waschbare Binden zulegen. Vor allem hier spart man sich unglaublich viel Geld!
  20. Die 5 R’s beachten: refuse – reduce- reuse – recycle – rot
  21. Do it yourself! – Haushaltsreiniger, Waschmittel und Co kannst du ganz leicht selber machen (Workshops/Tutorials)
  22. Second-Hand: Ob Kleidung, B├╝cher oder M├Âbelst├╝cke, es muss nicht immer aus erster Hand sein!
  23. Du kannst auch elektronische Ger├Ąte mit Akkus benutzen, wie z.B. eine elektrische Zahnb├╝rste oder Rasierer/Epilierer
  24. Essen nicht wegwerfen – Lass nicht zu, dass deine Lebensmittel kaputt gehen, versuche deine Mahlzeiten zu planen damit alles aufgebraucht wird.
  25. Praktische Apps benutzen – Ob Kleiderkreisel als Flohmarkt-App oder Ecosia, die f├╝r deine Suche B├Ąume platzt, es gibt viele tolle Programme die du nutzen kannst und damit auch noch etwas gutes tust!

N├Ąchster Step w├Ąre, sich bestimmte Fragen zu stellen:

Wie/Was kann ich selber herstellen?
Besuche Workshops oder schau dir Video-Tutorials an um dir Wissen anzueignen!

Was kann ich in der Natur finden/besorgen?
Kr├Ąuter und Beeren kannst du auch in der Natur pfl├╝cken – informiere dich welche du verzehren kannst. Und auch Deko kannst du selber machen – z.B. Steine oder Treibholz aufsuchen und bearbeiten.

I N T E R V I E W
M I T
J A S M I N
(F├╝llgut – Die Mehrwegerei / Regensburg)


Was hat dich in deinem Leben dazu bewegt umzudenken und diesen Laden zu er├Âffnen?
Ich habe aufgrund meiner Magendarmprobleme Schritt f├╝r Schritt alles selbst gemachtÔÇŽ nach Brot, Butter & Co, dann auch irgendwann Kosmetik und Putzmittel und mir wurde pl├Âtzlich bewusst, dass ich so, super viel Verpackungsm├╝ll sparen kann. Nach Workshops mit Freundinnen habe ich bei der VHS meinen ersten richtigen Kurs und irgendwann habe ich die vorherigen F├╝llgutbesitzer bei einem gemeinsamen Workshop kennen gelernt und als ich h├Ârte, dass sie den Laden schlie├čen wollten, habe ich es einfach ausprobiert.


Ihr bietet sogar Workshops an. Was kann man dabei lernen und f├╝r wann w├Ąren die n├Ąchsten geplant?
Ja genau, das ist ja eigentlich mein Steckenpferd, daher mache ich diese weiterhin. Es gibt verschiedene Themen, wie Putzmittel, Bad/ Kosmetik, Zuckerfrei, Top 5 (gemischter Kurs). Die n├Ąchsten folgen im April, dann wird bis Juli Pause sein, da wir den anderen Laden er├Âffnen und eine kurze Sommerpause einlegen.


Was w├╝nscht du dir f├╝r die Zukunft?
Dass Unverpackt und Bio einfach normal wird. Eigentlich bin ich der Meinung, dass bei nicht Bio -mit Chemie gespritzt- drauf stehen m├╝sste. Die Leute sollen einfach wieder ein richtiges Gef├╝hl f├╝r die guten Dinge bekommen und wir sollten gemeinsam die Welt ver├Ąndern, bevor es vll doch zu sp├Ąt istÔÇŽ


Hast du Tipps f├╝r Einsteiger?
Ja einfach mit etwas anfangen und nur langsam nach und nach umstellen. Nicht zu viel Druck machen, nach dem Motto ÔÇ×Nobody is perfectÔÇť, dann macht es gleich viel mehr Spa├č und denn sollte man auch bei Unverpackt nicht verlieren ­čśë Einfach nur bewusst durchs Leben zu gehen und bewusst Verpackung ablehnen. Vorbereitung ist in dem Bereich eigentlich das wichtigsteÔÇŽ also einfach in jede Tasche ein paar Beutel und eine Flasche bzw. KaffeebecherÔÇŽ und schon kann man wirklich viel ver├Ąndern J also lasst uns die Welt ein klein wenig ver├ĄndernÔÇŽ wenn jeder nur ein bisschen was tut, k├Ânnen wir gemeinsam super viel bewegen.


F├╝llgut ÔÇô Die Mehrwegerei
Obere Bachgasse 18, 93047 Regensburg
https://www.facebook.com/fuellgut/

Ich hoffe dir hat dieser Beitrag gefallen und dir Fragen rund um das Thema Zero Waste beantwortet. Du kannst mir ├╝ber Instagram, Facebook oder auch auf Youtube deine Gedanken zu diesem Thema mitteilen. Und nat├╝rlich darfst du auch meinen Podcast gerne bei deinen Freunden oder deiner Familie weiterempfehlen! Falls du doch Fragen haben solltest, kannst du mir eine E-Mail an info@coucousgoodvibes.de schicken.

MINDSTYLE

Vertrauen ÔÇô Alles f├Ąngt im Kopf an

20. Dezember 2016

Vertrauen ist die Basis, mach kann sie nicht erzwingen. Ohne Vertrauen w├╝rden wir keine Entscheidungen treffen oder handeln k├Ânnen. Unsere spontanen Emotionen entscheiden, ob wir jemandem vertrauen oder nicht. Aber trotzdem ben├Âtigt jeder Mensch Vertrauen, in sich, in andere, in die Welt.

ALLES FÄNGT IM KOPF AN

Angst, zu vertrauen, entsteht in unserem Kopf. Um diese Angst zu ├╝berwinden, m├╝ssen wir an unsere Gedanken ansetzen und neue Wege gehen. Klar, wir haben viele ├ängste, die uns in unserem Leben begleiten: Angst vor engen Bindungen, Versagensangst, Angst vor N├Ąhe, es gibt einige ├ängste die der Mensch hat. Ich habe schon viele Menschen erlebt, die Angst hatten sich auf einen Partner einzulassen, eine neue Freundschaft zu schlie├čen oder einen neuen Weg zu gehen.
Stattdessen wenden sich viele lieber durch Arroganz, Ignoranz oder Sarkasmus ab um ja nicht verletzt zu werden. Wir haben so viel Angst zu versagen, dass wir lieber ganz auf einen Menschen oder ein neues Lebensereignis verzichten. Aber ist es das wirklich wert? W├Ąre es nicht viel besser noch mehr auszuprobieren um positive Erfahrungen zu sammeln?

WORAUS BESTEHT VERTRAUEN?

Vertrauen besteht aus den eigenen Erfahrungen und Gef├╝hlen zu einer bestimmten Person oder Situation. Machen wir also eine negative Erfahrung speichern wir diese und rufen sie wieder ab sobald etwas ├Ąhnliches entsteht. Gef├╝hle und Emotionen werden sofort hervorgerufen und man baut sich ein imagin├Ąres Schutzschild auf.
Wir Menschen erinnern uns leider viel mehr an die negativen Erlebnisse als an die positiven. W├╝rden wir uns ├Âfter an die positiven Dinge erinnern, w├Ąren wir viel mutiger und selbstbewusster. Wir w├╝rden nicht mehr so ├Ąngstlich an bestimmte Situationen herangehen und w├╝rden uns einfach in das n├Ąchste Abenteuer st├╝rzen. Doch warum ist das so? Warum bleiben die negativen Erfahrungen im Kopf und die positiven geraten pl├Âtzlich in Vergessenheit?
Ist es die Angst, wieder verletzt oder entt├Ąuscht zu werden?

„DAS WERDE ICH NIE VERGESSEN!“

…das denken wir uns oft! Aber viel ├Âfter, wenn es sich um schockierende Erlebnisse aus dem eigenen Leben, oder auch der Welt, handelt. Wer wir sind, was wir f├╝hlen, bestimmt das Archiv unserer Erinnerungen. Unser Gehirn speichert diese Emotionen ab und kann sie jederzeit wieder hervorrufen. Das geht nat├╝rlich auch mit den positiven Erfahrungen, allerdings regen wir uns logischerweise ├╝ber die negativen Dinge auf, gehen sie x-Mal in unserem Kopf durch und speichern es dann als eine gro├če, schlechte Erfahrung ab, auch wenn sie doch so klitzeklein war.

VERTRAUEN MUSS MAN LERNEN,
VERTRAUEN BRAUCHT ZEIT.

Schon als Kind wird uns beigebracht Vertrauen zu lernen. Wir ernten positive als auch negative Erfahrungen die uns zu dem Menschen machen der wir heute sind.
„Fass den Herd nicht an, sonst verbrennst du dich!“
„Lass dich in meine Arme fallen, ich fange dich auf!“

Geborgenheit, Trost und Ermutigung helfen uns dabei Vertrauen aufzubauen. Es ist die Grundlage f├╝r unser Vertrauen und in andere.
Umgekehrt f├╝hren verletzende Kritik, Vernachl├Ąssigung oder gar Ignoranz dazu bei, dass wir uns abwenden und an uns selbst zweifeln.
Alles, was wir seit unserem Kindesalter erlebt haben, sei es das erste Kribbeln im Bauch, die erste Aufregung vor einer Pr├╝fung oder die erste gro├če Entscheidung, die sich dann als leichtsinniger Fehler entpuppt hat, auf all das greifen wir in unserem sp├Ąteren Leben zur├╝ck.
Manchmal ver├Ąndern sich die Erfahrungen durch neue Menschen, durch die eigene Reife, einen Ortswechsel, einer neuen Lebenseinstellung und und und. Ver├Ąnderungen k├Ânnen zwar Angst machen, geben einem aber die Chance neue und positive Erfahrungen zu sammeln. Wer sich also komplett verschlie├čt, kann auch keine positiven Erfahrungen dazugewinnen.

DIE WELT MIT KINDERAUGEN SEHEN

Neugierig sein. Viel mehr Lachen. Manchmal w├╝nscht man sich, wieder Kind zu sein.
Sich von all den Erwartungen loszul├Âsen und einfach das zu tun, was man m├Âchte.
Sich zwar mal die Finger verbrennen, aber danach zu wissen: H├Ątte ich diese Erfahrung nicht gemacht, w├Ąre ich nicht da wo ich jetzt bin.
Aber geht das noch als Erwachsener? Nat├╝rlich k├Ânnen und d├╝rfen wir nicht alles stehen und liegen lassen, haben gro├če Verantwortung und Pflichten die uns in unserem Alltag begleiten.
Wir wissen, dass man immer freundlich und respektvoll gegen├╝ber anderen Menschen sein sollte. Wir wissen, dass man Menschen nicht verletzt und doch tun es so viele.
Indem sie nicht nachdenken oder indem sie sich selbst sch├╝tzen wollen und alles andere ausblenden und dabei vergessen.
Aber hey, wir sind „nur“ Menschen.
Es ist okay Gef├╝hle und Emotionen zu haben, genau das macht uns Menschen doch aus, oder nicht?
Ohne unser Mitgef├╝hl w├╝rden all die guten Taten auf dieser Welt verschwinden und wir gleich mit. Nat├╝rlich k├Ânnen wir, wie Kinder, alles sagen was wir denken, es kommt doch nur darauf an WIE wir es sagen. Welchen Tonfall benutzten wir, was f├╝hlen wir dabei, wie stehen wir der Person gegen├╝ber? Und was hat man schon davon, wenn man Bedenken hat, es aber nicht ausspricht und diese Gedanken dann anfangen einen von innen aufzufressen?

VIELE MENSCHEN HABEN ES VERLERNT EHRLICH ZU SEIN

Facebook, Instagram, Youtube, Twitter und Co. Sogar die Medien l├╝gen und machen Panik.
Wir werden immer wieder ausgetrickst in der Hoffnung, dass wir das nicht als eine L├╝ge erkennen. Leider klappt das in unserer heutigen trivialen Gesellschaft ganz gut. Menschen glauben das, was sie sehen, und k├Ânnen sich nicht mehr hineindenken oder hineinf├╝hren. Vielleicht sind sie aber auch zu faul geworden.
Ich wei├č, dass auch im Supermarkt das „Essen“, das angeboten wird, teilweise eine einzige L├╝ge ist, trotzdem muss ich mich damit abfinden, dass Essen nicht gleich richtiges Essen ist. Meine Urgro├čeltern und meine Gro├čeltern hatten schon einen gro├čen Bauernhof und ich wei├č, Gott sei Dank, wie ECHTE Tomaten und Gurken schmecken und wo im Handel nachgeholfen wurde. Ich bin trotzdem immer noch die Herrscherin ├╝ber meine eigenen Entscheidungen und bin froh, in einem Land wie Deutschland leben zu d├╝rfen, wo ich selbst entscheiden kann und noch einigerma├čen die Freiheit zum Leben besitze, auch wenn ich mich manchmal ├╝ber Gesetze oder Verpflichtungen aufregen k├Ânnte. Trotzdem bringt es mir das nichts, au├čer, dass ich mich unn├Âtig aufrege. Und das sind keine positive Gedanken…

H├ľR AUF DEIN BAUCHGEF├ťHL!

Im Alltag erwische ich immer wieder Menschen beim l├╝gen, auch wenn es nur kleine Notl├╝gen sind, die ich innerlich bel├Ąchle und nichts dazu sage, meine Intuition hilft mir dabei ganz gut zu entscheiden ob ich einem Menschen vertrauen kann oder nicht. Wir d├╝rfen aber auch nicht alles pers├Ânlich nehmen, die Welt dreht sich schlie├člich nicht um uns. Menschen l├╝gen, jeden Tag, um sich besser darzustellen oder um Fehler zu vertuschen. Niemand ist perfekt! Fehler machen ist menschlich und auch okay, solange man daraus lernt!
Manchmal gibt es dieses ganz bestimmte Gef├╝hl, das sich wie ein Stich in meinem Bauch ausbreitet und ich mich dadurch unwohl f├╝hle. Dann wei├č ich ganz genau: das ist falsch! Oder mein Gewissen tr├Ągt dazu bei, dass ich Dinge tu, die ich in dem Augenblick gar nicht von mir erwartet h├Ątte, was sich dann aber oft als was richtiges herausstellt und es mich gl├╝cklich macht zu sehen, wie ich anderen helfen konnte.
Reflex, Bauchgef├╝hl, Intuition, nenne es wie du willst ÔÇô h├Âr einfach darauf! Ich lag bisher sehr selten falsch und mein Bachgef├╝hl hilft mir dabei, die richtigen Entscheidungen zu treffen ­čÖé

Ich habe viele negativen Erfahrungen in meinem Leben gemacht, aber daf├╝r habe ich auch wundersch├Âne Erinnerungen gesammelt. Zwar haben mich viele „Freunde“ belogen und die M├Ąnner, die ich hatte, auch noch dazu betrogen, aber h├Ątte ich diese Erfahrungen nicht gemacht, h├Ątte sich vieles in meinem Leben nicht entwickelt, sei es eine neue Freundschaft oder eine neue Beziehung die ich eingegangen bin. Auch wenn ich immer wieder von anderen Menschen entt├Ąuscht oder verletzt werde, ich gebe die Hoffnung an die gro├če Liebe und an das Gute in den Menschen nicht auf. Manchmal, wenn ich das Gef├╝hl habe, dass zu viele Menschen in meinem Umfeld „durchdrehen“ sehe ich mir sogar sch├Âne oder lustige Videos an. Videos voller Freude, Menschen die anderen helfen oder die niedliche kleine Tierwelt um mich abzulenken. Oder ich realisiere durch Dokumentationen im Fernsehen, dass es andere viel schlechter haben als ich. Hunger, Krieg, Macht, L├╝gen, Tod. All das w├╝nsche ich einfach keinem Wesen auf dieser Erde.
Anfangs dachte ich, dass die Erfahrungen, die ich jeden Tag sammle, nichts mit meiner Denkweise zu tun haben, aber da lag ich definitiv falsch. Die eigene Denkweise kann man „umstellen“, wir k├Ânnen aus negativen Erfahrungen positive machen, indem wir die Situation aus einer eigenen, oder ganz anderen, Perspektive betrachten. Denn aus jeder negativen Erfahrung entsteht etwas neues, ohne das wir es ├╝berhaupt realisieren oder wahrnehmen.

VERTRAUEN IST IMMER AUSDRUCK VON INNERER STÄRKE

Ja… mein Vertrauen wurde schon wirklich oft missbraucht. Und trotzdem werde ich nicht aufgeben, auch wenn es manchmal v├Âllig okay ist sich etwas h├Ąngen zu lassen, traurig und f├╝r sich zu sein. Wir m├╝ssen lernen mit Entt├Ąuschungen umzugehen. Wir haben immer noch unsere Familie und die engsten Freunde, die uns dann wieder in den Hintern treten und sagen: „So, jetzt ist Schluss damit!“ ÔÇô Aber auch du selbst kannst dieser Mensch sein!
Wir sollten viel mehr F├ťHLEN statt DENKEN. Aber das wird uns erst im Laufe der Jahre bewusst, erst nachdem uns immer eingeredet wird, dass wir zuerst denken sollen.
Das Risiko, entt├Ąuscht zu werden, ist also immer vorhanden, aber die Chance, dass unser Vertrauen belohnt wird, ebenso.

WIR LERNE ICH JEMANDEM ZU VERTRAUEN?

Je weniger wir uns f├╝r liebenswert halten, umso empfindlicher und anf├Ąlliger sind wir f├╝r Kr├Ąnkungen oder Verletzungen. Misstrauen zerfrisst unsere Seele und macht uns klein und einsam.
Es wird immer Menschen geben, die etwas schlechtes ├╝ber dich sagen werden, weil sie neidisch oder missg├╝nstig sind. Aber je mehr du dich selbst akzeptierst desto mehr Selbstvertrauen bekommst du. Und wenn du diese St├Ąrke auch noch zeigst, kann dir keiner mehr etwas antun.

Du kennst dich am besten, sei der Mensch, der du schon immer sein wolltest!
Lob dich manchmal selbst, wenn es sonst kein anderer tut!
Gib anderen das Gef├╝hl von N├Ąhe, Liebe, Geborgenheit und Verst├Ąndnis!
Mit ein bisschen Zeit wird alles zur├╝ckkommen. Auch das Vertrauen. Habt nur Mut! ­čÖé