Life- und Mindstyle

Tschüss Neurodermitis! Wie ich mich aus den Fesseln befreite

18. Oktober 2016
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„Die Haut ist der Spiegel der Seele“ heißt es. Bis ich realisierte was das wirklich bedeutet mussten leider einige Jahre vergehen. Viele Therapien und Versuche habe ich hinter mir und kann heute genau sagen was mir gut tut und was nicht. Doch bis ich mich und meinen Körper so gut kennengelernt habe, musste ich im Laufe der Jahre viel durchmachen. Denn diese Erfahrungen prägten meinen heutigen Blick auf Krankheiten und die Pharmazie. Jetzt bin ich zwar immer noch nicht richtig „angekommen“ und komplett von Neurodermitis geheilt, aber ich weiß welche Fehler ich nicht noch einmal machen würde und dass ich mehr auf mein Bauchgefühl anstatt auf Hautärzte hören sollte.
Denn Fehler machen ist menschlich und okay, solang man diesen Fehler nicht wiederholt. Allein in Deutschland haben extrem viele Menschen Neurodermitis und lassen sich jeden Tag auf’s Neue etwas vom Arzt aufschwatzen was ihnen oft nicht mal hilft oder gar gut tut.

DU BIST NICHT ALLEIN MIT DIESEM PROBLEM

Ich schreibe diese Zeilen in der Hoffnung, dass jemand, den diese Hautkrankheit plagt, einen neuen Weg findet um sich von Neurodermitis zu befreien. Ganz ohne Kortison und Medikamenten, nur mit Hilfe der Natur und mit Selbstheilung. In den nächsten Wochen und Monaten werde ich auf bestimmte Themen noch genauer eingehen und euch Tipps geben wie ihr aus diesem Teufelskreis kommt. Ich kann hier nur aus meiner eigenen langjährigen Erfahrung sprechen und habe festgestellt, dass viele Menschen das selbe Leid teilen und oft verzweifelt auf der Suche nach sinnvollen und effektiven Tipps sind. Hier sind sie!

PSYCHISCHER STRESS VERURSACHT VIELE KRANKHEITEN

Angefangen hat alles in der Pubertät. Mit 16 Jahren gab es eine Phase in meinem Leben, wo Stress eine große Rolle spielte, es gab keinen Tag wo ich, also mein Körper und meine Seele, Ruhe finden konnten. Durch diesen permanenten Druck kamen immer mehr Ausschläge zum Vorschein. Anfangs wurde einem eingeredet, man hätte nur eine trockene Haut und man müsse sich keine Sorgen machen. Ich probierte verschiedene Salben aus – ohne Erfolg. Irgendwann erfuhr meine Mutter von einem Pulver, das die Ekzeme heilen sollte. Ich kann euch nur raten: Finger weg von diesem Zeug!  Nachdem das Ekzem das Pulver aufnahm, hatte ich solche großen Schmerzen, dass ich zum ersten Mal vor Schmerz aufschrie und ihn Ohnmacht fiel. Aber nachdem ich mich schon blutig kratze und mich diese Ekzeme in meinem Alltag sehr belasteten, wechselte ich meinen Hautarzt in der Hoffnung, dass neue Augen etwas anderes feststellen konnten.

„DU MUSST SOFORT IN DIE HAUTKLINIK!“

Der neue Hautarzt sah sich meine Ekzeme an. „Das ist starkes Neurodermitis, du musst sofort in die Hautklinik!“, sagt er ohne mir dabei in die Augen zu sehen. Seine Bewegungen waren sehr hektisch. Entweder ist er ein verdammt guter Arzt oder er hat selbst ein Problem, dachte ich mir. Aber Neurodermitis? Wie gehe ich damit um und habe ich überhaupt die Zeit in eine Hautklinik zu gehen? Nachdem ich mit der Schule alles abgeklärt hatte ging es kurze Zeit später schon nach Hersbruck bei Nürnberg in die Psorisol-Klinik. Zwei Wochen Therapie ohne Kortison. Denn davon hatte ich erst mal genug. Zwischen Langeweile und Hoffnung auf eine Besserung verbrachte ich diese zwei Wochen in der Klinik. Vieles ging schief, ich fühlte mich extrem unwohl und hilflos. Doch als ich die anderen Patienten sah, wurde mir bewusst, dass es noch viel schlimmer sein könnte und es mich nur leicht erwischt hat. Zwar ging mir meine Kopfhaut inklusive Haare ab, meine Achseln waren verkrustet, meine Hände und Augen entzündet und meine Beine waren mit Wunden übersäht, aber ich sah noch nicht so aus wie eine Mumie. Einbandagiert und steif sitzend. Ein schrecklicher Anblick für mich, denn diese Menschen taten mir viel mehr Leid. Viel schlimmer wurde es aber noch.
Die Assistenzärzte verbrannten mir bei einer Wasser- und Stromtherapie die Hände. Meine Augen waren immer noch stark entzündet und ich fühlte mich elend. Die Neulinge in der Klinik wollten mir ernsthaft eine Creme gegen Schuppenflechte geben. Ich wusste natürlich sofort, dass es falsch war, denn eine frühere Freundin aus der Grundschule hatte diese Hautkrankheit und das musste man ganz anders als Neurodermitis behandeln. Sie war sogar am Toten Meer, wodurch sie dann letztendlich geheilt wurde. Heutzutage würde ich auch gerne runterfliegen, aber da in diesen Gebieten Krieg herrscht ist es mir als Frau zu unsicher alleine hinzufliegen. Wenn ihr die Möglichkeit und den Mut habt, dann fahrt auf jeden Fall dort hin! Denn in den nächsten Jahrzehnten wird das Tote Meer vollständig ausgetrocknet sein und wer weiß, vielleicht können unsere (zukünftigen) Kinder das leider nicht mehr erleben.
Zurück zur Klinik. Ich nahm also trotzdem diese Creme, obwohl mein Bauchgefühl mir sagte, dass es falsch wäre und am nächsten Tag sah ich schockiert mein Spiegelbild. Ich sah aus wie Quasimodo. Stinksauer über diesen Fehler machte ich einen Termin am selbigen Tag beim Chefarzt der Klinik und erzählte ihm davon. Er selbst war fassungslos, dass seine Assistenzärzte mir die falsche Creme gaben und das, obwohl ich sie darauf hingewiesen habe.
Die Assistenzärzte gaben mir Medikamente und Handschuhe aus Baumwolle damit ich ruhiger schlafen und mich nicht aufkratzen konnte. Baumwolle war wirklich effektiv, aber nicht die Medikamente. Denn nach dem Aufenthalt schlief ich oft im Schulunterricht ein. Meine Mutter machte sich sogar Sorgen und wir gingen zum Hausarzt. Der sah sich die Tabletten an und verstummte. „Wo haben Sie die denn her?! Und wie lange nehmen Sie diese schon?“, fragte er mich verwirrt. „Na aus der Klinik! Ungefähr seit zwei Monaten“, antwortete ich ihm. Er verstummte. „Das sind Tabletten gegen Wahnvorstellungen. Wir müssen sie deswegen langsam absetzten.“
Die Klinik half mir im Endeffekt überhaupt nicht. Ich wurde nur noch depressiver.
Aber eine Ärztin gab mir zwei gute Tipps: Trockenrasur und nicht zu lange Fingernägel haben. Damit reizte ich meine Haut nicht zu sehr und blutig konnte ich mich auch nicht mehr kratzen.
Allerdings musste ich nach all den Kortison-Behandlungen auf meine Haut aufpassen – plötzlich musste ich einen höheren Lichtschutzfaktor verwenden, weil meine Haut viel dünner geworden ist und ich mich leichter in der Sonne verbrannte.

STRESS MACHT NICHT NUR DEINE PSYCHE SONDERN AUCH DEINEN KÖRPER KAPUTT

Nach vielen verschiedenen Therapien vor dem Klinikaufenthalt, wie zum Beispiel Salben, Bäder, Pulver, als auch Kortison, verschlimmerten sich meine Ekzeme. Niemand kam auf die Idee auf die Psyche zu schauen. Was fehlt dir? Was war der Auslöser? Was kann man in deinem Leben ändern? Diese Fragen hätte mir mal ein Arzt stellen können. Aber alle verschrieben mir sofort immer nur Salben um noch damit Geld zu machen. Mit meiner Krankheit! Innerlich ging es mir enorm schlecht, ich habe vor Wut und Verzweiflung geweint und hatte keine Lebenslust mehr.
Auch heutzutage merke ich sehr oft, dass mit (auch erfundenen) Krankheiten sehr viel Geld gemacht wird. Ich hatte bisher nur einen Hautarzt, der mir mit Licht- und Salzwassertheraphie helfen wollte. Leider war der nicht in meinem Stadtviertel und wegen der Schule hatte ich auch keine Zeit zu den Uhrzeiten zu kommen wo die Praxis geöffnet hatte. Heute bin ich bei einem Hausarzt der sich bei den Gesprächen viel Zeit nimmt, er fragt auch bei jedem Besuch wie es meiner Haut geht. Denn nur ein Arzt, der auf der Suche nach dem Auslöser ist und nicht sofort irgendetwas zum Einnehmen verschreibt, ist auch ein guter Arzt! Darauf solltet ihr besonders achten.

SONNENLICHT UND SALZWASSER – MUTTER NATUR IST DAS BESTE WAS ES GIBT!

Irgendwann waren meine Familie und ich auf Hvar in Kroatien. Zwei Wochen Sonne und Meer, weit weg von den Alltagssorgen.
Innerhalb von diesen zwei Wochen verschwand mein Neurodermitis an meinen Beinen und die Wunden waren verheilt. Klar, ich hatte keinen Stress, keine Sorgen, meine Haut konnte in Ruhe heilen.
Aber was ist, wenn man nicht immer in den Urlaub fahren kann? Dazu kommt noch, dass die Luftverschmutzung in Deutschland auch nicht gerade von Vorteil ist. Unsere schnelle Ernährung trägt noch dazu bei, dass der Körper kaum die Chance hat diese ganzen Gifte aus dem Körper auszustoßen.
Jahre vergingen und ich wusste: es MUSS eine andere Lösung her!

WAS UND WER TUT MIR GUT?

Nachdem ich irgendwann von zu Hause ausgezogen war, hatte ich den Fokus auf mich gesetzt.
Ich hatte einen großen Freundeskreis und konnte mein Leben endlich so gestalten wie ich wollte. Freiheit! Doch nicht ganz. Innerhalb des ersten Jahres in meiner eigenen Wohnung merkte ich, dass ich wieder neue Schübe bekam. Ich stellte fest, dass bestimmte Menschen aus meinem Freundeskreis mir nicht gut taten. Also fing ich an, mich von ihnen zu distanzieren um zu sehen, ob dies ein Grund für die Schübe sein konnte. Und tatsächlich! Je weniger ich mich aufregte desto besser wurde meine Haut. Denn es gibt leider auch Menschen die deine Aura vergiften und dich in ihr negatives Leben mit einnbeziehen. Diese Menschen lügen und hetzen sehr oft. In meiner Heimatstadt gab es zu viele davon und ich zog einen klaren Schlussstrich – mit denen wollte ich nichts mehr zu tun haben, denn meine Gesundheit und mein Wohlsein sind mir viel wichtiger geworden als irgendeine Schein-Freundschaft. Heutzutage kann ich innerhalb von Sekunden feststellen, ob mir ein Mensch gut tun oder schaden wird, früher hatte ich noch Hoffnung, dass in jedem das Gute steckt, aber das stellte sich leider als Wunschdenken heraus.
Trotzdem gab ich vielen Menschen eine Chance, da ich viel zu sehr an das Gute glaubte und dachte, dass man Menschen vielleicht sogar ändern könnte. Das kannst du aber nicht. Weder deine Freunde noch deinen Partner, egal wen, wenn diese Person sich nicht ändern will kann man selbst auch nicht helfen. Meine engsten Freunde konnte ich nun an einer Hand abzählen. Aber es fühlte sich gut an. Auf diese Freunde konnte ich mich verlassen, sie brachten Freude in mein Leben, ich konnte ihnen vertrauen und dafür war ich so extrem dankbar!

KEINE FERTIGPRODUKTE UND „CLEAN“ FOOD

Der nächste Schritt war meine Ernährung. Ich informierte mich, welche Nahrungsmittel gut für die Haut sind und probierte sie in einem Zeitraum von zwei Jahren aus.
Ich fing an, auf Fertigprodukte zu verzichten und kochte alles frisch. Natürlich wollte ich auf Süßes nicht verzichten! Aber ich wusste: zu viel Zucker schadet mir und meiner Haut. Also gab es Süßigkeiten nur in Maßen. Leider musste ich feststellen, das in fast alles Produkten Zucker enthalten war, also verzichtete ich oft auf diese Nahrungsmittel. Ich kaufte Produkte die frei von Konservierungsstoffen waren und nur noch sehr wenig Fertigprodukte. Denn wenn man unterwegs ist kommt man leider nicht mehr drum herum, sogar in vielen Getränken ist Zucker drin, also machte ich mir immer Tees, leichte Schorlen oder trank Wasser oder Kokoswasser. Das ist nicht nur für die Funktion deiner Organe wichtig, deine Haut wird besser und fängt an zu strahlen. Und vergiss nicht viel Obst in deinen Alltag zu integrieren! Nach einiger Zeit gewöhnte ich mich daran und merkte, dass meine Rötungen zurückgingen und ich mich nicht mehr so häufig kratzen musste.

DU BIST WAS DU ISST

Bei bestimmten Nahrungsmitteln bemerkte ich einen besonders positiven Effekt:
Mango, Kokosnussmilch, Fisch und Avocado. Schon nach einem Tag verbesserte sich mein Hautbild und meine Haut schuppte sich nicht mehr so stark. Also beschloss ich diese Produkte in meinen Alltag zu integrieren. Heutzutage kann ich nicht mehr ohne, denn sobald ich ein paar Tage darauf verzichte bekomme ich plötzlich wieder kleine Schübe. Ich achte also stark darauf was ich esse.
Ich bevorzuge nun mehr Vollkorn oder Dinkel als Weizen und auch bei Milch bemerkte ich, dass sich meine Haut negativ veränderte, also ersetzte ich es durch Soja-Milch. Mittlerweile trinke ich täglich meinen Kaffee mit Soja-Milch und Vanille und ich muss sagen: Ich liiiieeebe es!! Ich esse nicht mehr so oft Käse oder Sahne und auch auf Fleisch verzichte ich ab und zu.

VERZICHTE NICHT AUF ALLES!

Allerdings sollte man aufpassen, dass man nicht auf zu vieles verzichtet. Denn wenn man das tut, schlägt der Körper irgendwann Alarm und dein Magen oder dein Darm randaliert. Das habe ich nach einer Entgiftungskur gemerkt, als mein Heilpraktiker mich überzeugte vier Wochen auf vegane Ernährung umzusteigen. Ich hatte durch die vielen Kortisonbehandlungen zu viel Quecksilber in meinem Körper und der konnte das natürlich nicht ausscheiden. Mein Heilpraktiker machte einen Plan der für mich abgestimmt war und ich war extrem gespannt ob sich etwas verändern würde. Schon nach 5 Tagen ohne Zucker strahlte meine Haut. Aber dann nahm ich jede Woche über einen Kilo ab und wog nach dieser Entgiftung nur noch 46 kg. Zu wenig für mich! Und als ich mir dann eeeendlich wieder Pommes und einen Burger gönnte ging es mir richtig schlecht! Unterleibschmerzen und Übelkeit quälten mich und mein Körper war dieses Fastfood absolut nicht mehr gewohnt. Ich hatte Herzrasen und mein Kreislauf machte wieder schlapp. Also: isst ruhig mal eine Pizza oder Nudeln, oder macht euch eure Pommes einfach selbst! Vergisst nicht euch zu 80% von den Nahrungsmitteln zu ernähren die euch wirklich richtig gut tun!

SCHWARZTEE BEI ENTZÜNDUNGEN

Ab und zu bekomme ich dann doch mal einen Schub, denn du kannst dein Leben nicht immer planen und manchmal passieren Dinge, die dich runterziehen oder du hast keine andere Wahl und musst dich von dem ernähren was gerade da ist.
Ich bekomme dann schnell trockene Augenlider und die Haut schuppt sich ab. Als Frau ist es mit Make-up die absolute Horror-Show, aber ich habe noch etwas positives in der Hautklinik gelernt. Schwarztee hilft!
Und wenn die Haut doch mal juckt, dann kratz dich ruhig! Aber sei vorsichtig und versuche dabei nur ganz leicht mit deinen Fingerspitzen über die Haut zu fahren, damit trickst du dich nämlich selbst aus.

DIE NACHT IST ZUM REGENERIEREN DA

Ab und zu kannst du eine Maske mit Heilerde aufgetragen, diese verleiht dir nicht nur ein ebenes Hautbild sondern lässt auch Rötungen verschwinden. Ich hatte auch danach immer das Gefühl, dass sich meine Haut schnell regenerierte.
Achte bei Schüben darauf, dass du Cremes ohne Parfum, oder anderen Stoffen, benutzt.
Versuch dir jeden Tag abends etwas Zeit zu nehmen und deine Betroffenen stellen mit Feuchtigkeit zu versorgen. Haut, die zu Neurodermitis neigt, braucht einfach mehr Pflege als normale Haut. Benutze aber lieber keine fettigen Cremes sondern welche, die schnell einziehen und für deinen Hautyp geeignet sind. Kümmere dich um sie, denn von nichts kommt nichts und als Frau solltest du vor allem nicht vergessen dich jede Nacht vor dem Zubettgehen abzuschminken.

Die besten Seifen (die bei leicht oder stark entzündeter Haut geholfen haben) waren pH-neutral. Da gibt es mittlerweile wirklich viele gute und günstige Produkte im Drogeriemarkt!

GEDANKEN HABEN EINE GROSSE MACHT

Der letzte Schritt waren meine Gedankengänge. Viel zu oft machte ich mich mit Gedanken verrückt, die sich im Endeffekt nur als mein eigenes Kopfkino herausstellten. Denn wir setzen leider viel zu oft den Fokus auf negative Erlebnisse, weil uns diese viel mehr beschäftigen als die positiven. Mach dir schöne Gedanken! Denk an lustige Situationen die du hattest oder unternimm Dinge die gut für deine Seele sind. Egal ob es Sport oder ein Treffen mit Familie/Freunde sind, ob du ganz allein für dich bist und etwas gestaltest oder ob du verreist. Tu einfach alles was dir Spaß macht und womit du dich gut fühlst! Denn wenn es deiner Seele gut geht, geht es auch deinem Körper gut!

Aus diesen Erfahrungen konnte ich viel für mich lernen und mir eine Liste erstellen:

1. Iss was dir gut tut!
2. Ab und zu ist Fastfood oder Süßes absolut in Ordnung.
3. Iss weniger Milchprodukte und versuch ein paar dieser Nahrungsmittel zu ersetzen.
4. Versuch so wenig Alkohol wie möglich zu trinken, denn das ist Gift für den Körper und das geht durch die Haut.
5. Trinke mindestens 2L stilles Wasser am Tag oder Tees mit Minze.
6. Schlafe mindestens 7 Stunden pro Nacht.
7. Distanziere dich von Menschen die dir nicht gut tun.
8. Bei Juckreiz darfst du dich „leicht kratzen“ – aber pass auf, dass du es ganz leicht und langsam machst
9. Achte auf deine Gedanken und versuch dir dein Leben so positiv und so bunt wie möglich zu gestalten.
10. Sei achtsam aber versuch dich nicht über alles aufzuregen was dich stört, du kannst sowieso das meiste nicht ändern! 😉

Und eins muss ich noch loswerden!
Als ich einmal zur Kontrolle bei meinem Hautarzt war, war er sehr überrascht von meinem Ergebnis. „Wow, das haben wir ja toll hinbekommen! Haben Sie noch etwas gemacht?“, fragte er. Ich lachte innerlich. Jaja, WIR! „Ja, ich habe auf Kortison verzichtet, meine Ernährung umgestellt und mich von Menschen distanziert die mir nicht gut tun.“ Er lachte laut los. „Das kann nicht sein! Aber gut, wie Sie meinen.“ Ich merkte, dass es ihm absolut nicht passte, dass ich es selbst geschafft habe mein Neurodermitis zu besiegen.
Aber ich war glücklich, dass ich es endlich geschafft habe mich selbst zu heilen und natürlich auch sehr stolz darauf. Und das ist doch alles was zählt, oder? 🙂

Falls ihr zu diesem Thema Fragen haben solltest könnt ihr mir sehr gerne eine Mail schicken!
coucousgoodvibes@gmail.com

2 Comments

  • Reply DK 18. Oktober 2016 at 12:27

    Hi CouCou,

    ein wirklich toller und berührender Text. Ich selbst leide zwar nicht an dieser Krankheit, hatte aber ein ähnliches Problem.

    Ich hatte oft heftige Magenschmerzen, Schlafprobleme und Krankheitssymptome die in keiner Weise zusammen passten.

    Ich war bei 3 verschiedenen Hausärzten, bei diversen Spezialisten… nichts half. Erst nach über einem Jahr realisierte ich, dass es mir besonders schlecht ging, wenn ich Stress hatte.

    Also bin ich zu einem vierten Hausarzt, erklärte ihm meinen Werdegang, dass ich es leid bin Unmengen an Medikamenten zu versuchen, von Arzt zu Arzt zu laufen und auf der Arbeit zu fehlen. Ich erzählte ihm von meinen Beobachtungen und er sagte zu mir, wir versuchen jetzt mal was. Er hat mich für 4 Wochen krank geschrieben wegen psychischer Probleme… für mich war die Diagnose erstmal ein Schock und 4 Wochen für ich eine lange Zeit ohne Arbeit. Er sagte mir, ich kann gerne Schmerzmittel nehmen, wenn es nicht anders geht, aber wenn möglich solle ich doch lieber schlafen oder Tee trinken.

    Und tatsächlich. Nach 4 Wochen war ich so entspannt, stressfrei… ich war geheilt. Und habe mich massiv darüber geärgert, dass all die Ärzte nur mit mir Geld verdient haben. Keiner wollte mir wirklich helfen.

    Warum ich dir das hier schreibe? Wir haben uns neulich in Bamberg im Pio unterhalten. Da hast du etwas zu mir gesagt bei dem ich das gefühl hatte, dass uns irgendwas verbindet… das du auch schon etwas im Leben mitmachen musstest, das man sonst niemandem wünscht.
    Jetzt weis ich, dass mich meine Intuition nicht getäuscht hat.

    Danke für die tollen, kraftgebenden Worte.

    LG

    DK

  • Reply Caroline 19. Oktober 2016 at 8:16

    Ich leide zwar nicht unter Neurodermitis, habe aber mit Spannung deinen Artikel gelesen …. SUPER SPANNEND:))))) freu mich auf mehr

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