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Life- und Mindstyle

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#weltwassertag

22. März 2017

Heute ist der #weltwassertag 💦

Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich jederzeit etwas zu trinken haben kann. Leider lassen wir das Wasser oft zu lange laufen anstatt sparsam zu sein. Ich bemühe mich jeden Tag nur so viel wie nötig zu verwenden und weiß diesen Luxus sehr zu schätzen, denn viele Menschen auf dieser Welt haben keine Chance an sauberes Wasser zu kommen. Irgendwann wird unserem Planeten das Trinkwasser ausgehen, bis dahin können wir aber noch vieles tun! Wir können im Alltag sparsamer damit umgehen und das Wasser gerechter aufteilen damit auch den Menschen geholfen wird, die in dringender Not sind.

Denkt daran wie gut ihr es habt 💙

#coucousgoodvibes #water #grateful

Life- und Mindstyle

Weihnachten – Eine Zeit zum Nachdenken

27. Dezember 2016

Weihnachten ist jedes Jahr. Aber was wären wir nur ohne Weihnachten? Würdet ihr eure Familie seltener besuchen? Wärst du überhaupt der selbe Mensch?

Familie, Zusammenhalt und Menschlichkeit, all diese Themen gingen mir durch den Kopf.
Für mich war Weihnachten als Kind immer etwas besonderes, aber im Laufe der Jahre war es einfach nur ein jährliches Fest, das viele Familien wieder zusammenbrachte.

FÜR MICH IST DIE FAMILIE DAS ALLERWICHTIGSTE.

Für mich ist jede Woche Weihnachten, denn ich bemühe mich meine Eltern und meinen Bruder jede Woche zu besuchen. Jede verpasste Woche macht mir ein schlechtes Gewissen, denn ich weiß, was es heißt, einen Menschen zu verlieren und wie schnell die Zeit vorbei sein kann.
Jedoch fällt mir jedes Jahr immer stärker auf, dass viele Menschen es gar nicht zu schätzen wissen, dass sie eine Familie überhaupt haben. Es geht nur um Geschenke, ein kurzes Familientreffen, das sie auf ihrer TO-DO-Liste abhaken können. Es geht ihnen nicht mehr darum, dankbar zu sein überhaupt eine Familie zu haben. Im Laufe der Monate streiten sich viele Menschen um Kleinigkeiten, es raubt ihnen zwar die Kraft, aber sie sind trotzdem so voller Wut und Unzufriedenheit, dass sie das Schöne damit unnötig zerstören.

DIE MODERNE GESELLSCHAFT MUSS WIEDER ANFANGEN DANKBAR ZU SEIN

Vor allem in unserer heutigen Zeit macht es mich fassungslos. Menschen, die alles in ihrem Leben haben, ärgern sich über Flüchtlinge die Schutz vor Krieg suchen. „Sie bekommen alles was sie wollen und wir müssen dafür schuften!“ höre ich von allen Seiten. Wenn ich diese hasserfüllten Menschen darauf anspreche und sie frage, ob sie mit ihnen tauschen würden und teilweise traumarisiert und voller Angst Schutz suchen würden, dann verschlägt es ihnen plötzlich die Sprache und sie werden laut, ganz laut. Sie finden die richtigen Worte nicht, sie haben einfach den Drang zu meckern und zu hetzen. So viel Wut, so viel Hass, anstatt einfach mal für das dankbar zu sein was man hat…

„Eine Familie und ein Dach über dem Kopf zu haben ist nicht selbstverständlich.
Ich kann mich wirklich glücklich schätzen….“

Letztes, wie auch dieses Jahr, habe ich Menschen kennengelernt, die mit ihren Eltern so zerstritten waren, dass es mir richtig das Herz zerrissen hat. Wozu das ganze, ist es das Wert? Wie kann man etwas, was so wichtig und besonders ist, so wegwerfen oder nicht beachten? Ich bin meinen Eltern für alles dankbar, auch wenn ich es als Kind nicht gerade leicht hatte und sehr streng erzogen worden bin. Dazu kam noch, dass ich jeden Sonntag bis zu meinem 16ten Lebensalter gezwungen wurde in die Kirche zu gehen. Ja, ich fand es schon damals richtig ätzend, denn mir gab die Kirche nichts. Absolut gar nichts. Im Religionsunterricht bombardierte ich den Pfarrer oder den Lehrer mit Fragen. „Wenn Adam und Eva die ersten Menschen waren, dann waren sie also Affen? Kamen sie aus Afrika? Warum wurden sie damals so alt? Wir sind doch nicht die einzigen Wesen in diesem Universum, warum erfährt man nichts über die anderen?“ Keiner konnte mir meine zahlreichen Fragen beantworten und in meinem Kopf kamen immer wieder neue dazu. Ich sah ein, dass die Kirche mehr Schein als Sein ist, dass sie mir nichts geben kann was ich brauche und doch wurde ich in diese Religion hineingeboren. Dieses Jahr bin ich aus der Kirche ausgetreten, ich hatte all die Lügen satt. All die Bücher, die im Vatikan für die Menschheit verschlossen bleiben, all das Leid auf dieser Welt, all dieses Gold in den Kirchen. Für mich passte all das nicht zusammen. Ich fühlte mich sehr unwohl. Ich wollte so gerne helfen aber ich konnte nicht mehr machen. Ein paar Jahre arbeitete ich für den Kinder- und Jugendschutzbund und half Kindern und Jugendlichen bei ihren Problemen. Kinder liegen mir sehr am Herzen, viele können für ihr Leid nichts, für ihre Krankheit nichts, für Krieg nichts. Und kaum jemand tut was. „Uns fehlt das Geld“, sagte die Kirche. Wie wäre es, wenn ihr auf Reichtum und Gold verzichtet und den Menschen endlich hilft? Auch ein Pfarrer, an den ich mich erinnern kann, nahm das Geld der Kollekte und kaufte sich eine neue Stereoanlage. Ich war schon als Kind schockiert. Das ist nicht meine Religion, ich fühle mich unwohl. Das bin nicht ich. Aus diesem Grund stieg ich aus, ein schlechtes Gewissen hatte ich nicht. Denn ich wollte helfen, aber ich wusste nicht wie.

ICH MÖCHTE HELFEN

Ich entschied mich dieses Jahr endlich für zwei Hilfsorganisationen um Kinder in Not und unsere wunderschöne Natur zu schützen. Ich will nicht mehr wegsehen und ich kann es auch nicht mehr. Es macht mich traurig zu sehen, wie die Menschheit immer oberflächlicher und fauler wird, Geld und Macht zu haben wird für sie immer wichtiger, alles andere wird immer mehr in den Hintergrund gedrängt. Sie zerstören sich… Manchmal schäme ich mich wirklich ein Mensch zu sein, weil ich es nicht fassen kann wie man mit so einem schlechten Herz überhaupt noch ruhig schlafen kann.
Kinder, die im Krieg aufgewachsen sind und NICHTS haben, die sich nichts sehnlicher wünschen als einen ganz normalen Tag wie wir zu erleben. Kinder, die krank sind und nicht nicht an medizinische Hilfe kommen, Kinder, deren Familien getötet wurden.
Müssen wir uns so zerstören? Müssen Menschen dann auch noch gegen diese Menschen hetzen?
Das ist nicht fair. Und solange jemand das nicht realisiert hat sollte man lieber still halten… Es ist verschwendete Kraft sich über Dinge aufzuregen die man nicht ändern kann und man sollte vor allem diesbezüglich vorsichtig sein, denn Karma schlägt immer zurück. Wir sehen, wer Hilfe braucht und wer es nur ausnutzt. Und viele Menschen brauchen wirklich Hilfe.

Auch ich hatte viele dieser Menschen in meinem Umfeld.
Gut, dass ich begriff was wirklich wichtig ist und dass ich nicht den selben Fehler machen möchte. Früher habe ich mir vieles gefallen gelassen, weil ich mich nicht getraut habe etwas zu sagen, ich bin Konflikten aus dem Weg gegangen. Aber heute ist es anders.

DU KANNST ALLES SAGEN, ES KOMMT NUR DARAUF AN WIE DU ES SAGST.

Seid mutiger. Traut euch zu helfen, wenn jemand Hilfe braucht. Greift ein, gibt anderen Schutz!

Es gibt eine polnische Tradition, die mich jedes Jahr sehr sentimental werden lässt.
Wir stellen noch einen zusätzlichen Teller an Heiligabend hin. Dieser ist für eine fremde Person, die vielleicht an Heiligabend keine Familie oder ein Dach über den Kopf hat.
Jeder von uns hatte schon einmal eine Phase im Leben, wo es drunter und drüber lief. Wo wir nicht wussten, wie es danach für uns weitergehen wird. Und wir waren auch dankbar und glücklich waren, wenn uns jemand geholfen hat.

SEI DER MENSCH DER DU GERNE WÄRST

Ich würde gerne…Hätte ich doch… Hätte, hätte, Fahradkette. Tu es einfach!
Frag dich nicht nur an Weihnachten:
Was bin ich? Was kann ich (tun)? Wem kann ich helfen? Frag es dich jeden Tag.
Sei dankbar für das, was du hast, denn es ist nicht selbstverständlich!
Redet mehr über eure Träume, nicht über eure Ängste!
Liebt mehr, Hass hat hier keinen Platz um glücklich zu werden.
Haltet zusammen und hilft anderen, die sich alleine nicht helfen können!
Werdet euch doch bitte endlich bewusst, wie gut ihr es habt und was ihr für wundervolle Wesen seid…

… Was bedeutet Weihnachten für euch? Macht es euch auch nachdenklich oder sentimental?
Habt ihr Bräuche, die die Menschlichkeit hervorheben? Was ist euch wichtig und wovon träumt ihr? Gerne könnt ihr mir einen Kommentar hinerlassen oder mir eine private Nachricht schicken.

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Vertrauen – Alles fängt im Kopf an

20. Dezember 2016

Vertrauen ist die Basis, mach kann sie nicht erzwingen. Ohne Vertrauen würden wir keine Entscheidungen treffen oder handeln können. Unsere spontanen Emotionen entscheiden, ob wir jemandem vertrauen oder nicht. Aber trotzdem benötigt jeder Mensch Vertrauen, in sich, in andere, in die Welt.

ALLES FÄNGT IM KOPF AN

Angst, zu vertrauen, entsteht in unserem Kopf. Um diese Angst zu überwinden, müssen wir an unsere Gedanken ansetzen und neue Wege gehen. Klar, wir haben viele Ängste, die uns in unserem Leben begleiten: Angst vor engen Bindungen, Versagensangst, Angst vor Nähe, es gibt einige Ängste die der Mensch hat. Ich habe schon viele Menschen erlebt, die Angst hatten sich auf einen Partner einzulassen, eine neue Freundschaft zu schließen oder einen neuen Weg zu gehen.
Stattdessen wenden sich viele lieber durch Arroganz, Ignoranz oder Sarkasmus ab um ja nicht verletzt zu werden. Wir haben so viel Angst zu versagen, dass wir lieber ganz auf einen Menschen oder ein neues Lebensereignis verzichten. Aber ist es das wirklich wert? Wäre es nicht viel besser noch mehr auszuprobieren um positive Erfahrungen zu sammeln?

WORAUS BESTEHT VERTRAUEN?

Vertrauen besteht aus den eigenen Erfahrungen und Gefühlen zu einer bestimmten Person oder Situation. Machen wir also eine negative Erfahrung speichern wir diese und rufen sie wieder ab sobald etwas ähnliches entsteht. Gefühle und Emotionen werden sofort hervorgerufen und man baut sich ein imaginäres Schutzschild auf.
Wir Menschen erinnern uns leider viel mehr an die negativen Erlebnisse als an die positiven. Würden wir uns öfter an die positiven Dinge erinnern, wären wir viel mutiger und selbstbewusster. Wir würden nicht mehr so ängstlich an bestimmte Situationen herangehen und würden uns einfach in das nächste Abenteuer stürzen. Doch warum ist das so? Warum bleiben die negativen Erfahrungen im Kopf und die positiven geraten plötzlich in Vergessenheit?
Ist es die Angst, wieder verletzt oder enttäuscht zu werden?

„DAS WERDE ICH NIE VERGESSEN!“

…das denken wir uns oft! Aber viel öfter, wenn es sich um schockierende Erlebnisse aus dem eigenen Leben, oder auch der Welt, handelt. Wer wir sind, was wir fühlen, bestimmt das Archiv unserer Erinnerungen. Unser Gehirn speichert diese Emotionen ab und kann sie jederzeit wieder hervorrufen. Das geht natürlich auch mit den positiven Erfahrungen, allerdings regen wir uns logischerweise über die negativen Dinge auf, gehen sie x-Mal in unserem Kopf durch und speichern es dann als eine große, schlechte Erfahrung ab, auch wenn sie doch so klitzeklein war.

VERTRAUEN MUSS MAN LERNEN,
VERTRAUEN BRAUCHT ZEIT.

Schon als Kind wird uns beigebracht Vertrauen zu lernen. Wir ernten positive als auch negative Erfahrungen die uns zu dem Menschen machen der wir heute sind.
„Fass den Herd nicht an, sonst verbrennst du dich!“
„Lass dich in meine Arme fallen, ich fange dich auf!“

Geborgenheit, Trost und Ermutigung helfen uns dabei Vertrauen aufzubauen. Es ist die Grundlage für unser Vertrauen und in andere.
Umgekehrt führen verletzende Kritik, Vernachlässigung oder gar Ignoranz dazu bei, dass wir uns abwenden und an uns selbst zweifeln.
Alles, was wir seit unserem Kindesalter erlebt haben, sei es das erste Kribbeln im Bauch, die erste Aufregung vor einer Prüfung oder die erste große Entscheidung, die sich dann als leichtsinniger Fehler entpuppt hat, auf all das greifen wir in unserem späteren Leben zurück.
Manchmal verändern sich die Erfahrungen durch neue Menschen, durch die eigene Reife, einen Ortswechsel, einer neuen Lebenseinstellung und und und. Veränderungen können zwar Angst machen, geben einem aber die Chance neue und positive Erfahrungen zu sammeln. Wer sich also komplett verschließt, kann auch keine positiven Erfahrungen dazugewinnen.

DIE WELT MIT KINDERAUGEN SEHEN

Neugierig sein. Viel mehr Lachen. Manchmal wünscht man sich, wieder Kind zu sein.
Sich von all den Erwartungen loszulösen und einfach das zu tun, was man möchte.
Sich zwar mal die Finger verbrennen, aber danach zu wissen: Hätte ich diese Erfahrung nicht gemacht, wäre ich nicht da wo ich jetzt bin.
Aber geht das noch als Erwachsener? Natürlich können und dürfen wir nicht alles stehen und liegen lassen, haben große Verantwortung und Pflichten die uns in unserem Alltag begleiten.
Wir wissen, dass man immer freundlich und respektvoll gegenüber anderen Menschen sein sollte. Wir wissen, dass man Menschen nicht verletzt und doch tun es so viele.
Indem sie nicht nachdenken oder indem sie sich selbst schützen wollen und alles andere ausblenden und dabei vergessen.
Aber hey, wir sind „nur“ Menschen.
Es ist okay Gefühle und Emotionen zu haben, genau das macht uns Menschen doch aus, oder nicht?
Ohne unser Mitgefühl würden all die guten Taten auf dieser Welt verschwinden und wir gleich mit. Natürlich können wir, wie Kinder, alles sagen was wir denken, es kommt doch nur darauf an WIE wir es sagen. Welchen Tonfall benutzten wir, was fühlen wir dabei, wie stehen wir der Person gegenüber? Und was hat man schon davon, wenn man Bedenken hat, es aber nicht ausspricht und diese Gedanken dann anfangen einen von innen aufzufressen?

VIELE MENSCHEN HABEN ES VERLERNT EHRLICH ZU SEIN

Facebook, Instagram, Youtube, Twitter und Co. Sogar die Medien lügen und machen Panik.
Wir werden immer wieder ausgetrickst in der Hoffnung, dass wir das nicht als eine Lüge erkennen. Leider klappt das in unserer heutigen trivialen Gesellschaft ganz gut. Menschen glauben das, was sie sehen, und können sich nicht mehr hineindenken oder hineinführen. Vielleicht sind sie aber auch zu faul geworden.
Ich weiß, dass auch im Supermarkt das „Essen“, das angeboten wird, teilweise eine einzige Lüge ist, trotzdem muss ich mich damit abfinden, dass Essen nicht gleich richtiges Essen ist. Meine Urgroßeltern und meine Großeltern hatten schon einen großen Bauernhof und ich weiß, Gott sei Dank, wie ECHTE Tomaten und Gurken schmecken und wo im Handel nachgeholfen wurde. Ich bin trotzdem immer noch die Herrscherin über meine eigenen Entscheidungen und bin froh, in einem Land wie Deutschland leben zu dürfen, wo ich selbst entscheiden kann und noch einigermaßen die Freiheit zum Leben besitze, auch wenn ich mich manchmal über Gesetze oder Verpflichtungen aufregen könnte. Trotzdem bringt es mir das nichts, außer, dass ich mich unnötig aufrege. Und das sind keine positive Gedanken…

HÖR AUF DEIN BAUCHGEFÜHL!

Im Alltag erwische ich immer wieder Menschen beim lügen, auch wenn es nur kleine Notlügen sind, die ich innerlich belächle und nichts dazu sage, meine Intuition hilft mir dabei ganz gut zu entscheiden ob ich einem Menschen vertrauen kann oder nicht. Wir dürfen aber auch nicht alles persönlich nehmen, die Welt dreht sich schließlich nicht um uns. Menschen lügen, jeden Tag, um sich besser darzustellen oder um Fehler zu vertuschen. Niemand ist perfekt! Fehler machen ist menschlich und auch okay, solange man daraus lernt!
Manchmal gibt es dieses ganz bestimmte Gefühl, das sich wie ein Stich in meinem Bauch ausbreitet und ich mich dadurch unwohl fühle. Dann weiß ich ganz genau: das ist falsch! Oder mein Gewissen trägt dazu bei, dass ich Dinge tu, die ich in dem Augenblick gar nicht von mir erwartet hätte, was sich dann aber oft als was richtiges herausstellt und es mich glücklich macht zu sehen, wie ich anderen helfen konnte.
Reflex, Bauchgefühl, Intuition, nenne es wie du willst – hör einfach darauf! Ich lag bisher sehr selten falsch und mein Bachgefühl hilft mir dabei, die richtigen Entscheidungen zu treffen 🙂

Ich habe viele negativen Erfahrungen in meinem Leben gemacht, aber dafür habe ich auch wunderschöne Erinnerungen gesammelt. Zwar haben mich viele „Freunde“ belogen und die Männer, die ich hatte, auch noch dazu betrogen, aber hätte ich diese Erfahrungen nicht gemacht, hätte sich vieles in meinem Leben nicht entwickelt, sei es eine neue Freundschaft oder eine neue Beziehung die ich eingegangen bin. Auch wenn ich immer wieder von anderen Menschen enttäuscht oder verletzt werde, ich gebe die Hoffnung an die große Liebe und an das Gute in den Menschen nicht auf. Manchmal, wenn ich das Gefühl habe, dass zu viele Menschen in meinem Umfeld „durchdrehen“ sehe ich mir sogar schöne oder lustige Videos an. Videos voller Freude, Menschen die anderen helfen oder die niedliche kleine Tierwelt um mich abzulenken. Oder ich realisiere durch Dokumentationen im Fernsehen, dass es andere viel schlechter haben als ich. Hunger, Krieg, Macht, Lügen, Tod. All das wünsche ich einfach keinem Wesen auf dieser Erde.
Anfangs dachte ich, dass die Erfahrungen, die ich jeden Tag sammle, nichts mit meiner Denkweise zu tun haben, aber da lag ich definitiv falsch. Die eigene Denkweise kann man „umstellen“, wir können aus negativen Erfahrungen positive machen, indem wir die Situation aus einer eigenen, oder ganz anderen, Perspektive betrachten. Denn aus jeder negativen Erfahrung entsteht etwas neues, ohne das wir es überhaupt realisieren oder wahrnehmen.

VERTRAUEN IST IMMER AUSDRUCK VON INNERER STÄRKE

Ja… mein Vertrauen wurde schon wirklich oft missbraucht. Und trotzdem werde ich nicht aufgeben, auch wenn es manchmal völlig okay ist sich etwas hängen zu lassen, traurig und für sich zu sein. Wir müssen lernen mit Enttäuschungen umzugehen. Wir haben immer noch unsere Familie und die engsten Freunde, die uns dann wieder in den Hintern treten und sagen: „So, jetzt ist Schluss damit!“ – Aber auch du selbst kannst dieser Mensch sein!
Wir sollten viel mehr FÜHLEN statt DENKEN. Aber das wird uns erst im Laufe der Jahre bewusst, erst nachdem uns immer eingeredet wird, dass wir zuerst denken sollen.
Das Risiko, enttäuscht zu werden, ist also immer vorhanden, aber die Chance, dass unser Vertrauen belohnt wird, ebenso.

WIR LERNE ICH JEMANDEM ZU VERTRAUEN?

Je weniger wir uns für liebenswert halten, umso empfindlicher und anfälliger sind wir für Kränkungen oder Verletzungen. Misstrauen zerfrisst unsere Seele und macht uns klein und einsam.
Es wird immer Menschen geben, die etwas schlechtes über dich sagen werden, weil sie neidisch oder missgünstig sind. Aber je mehr du dich selbst akzeptierst desto mehr Selbstvertrauen bekommst du. Und wenn du diese Stärke auch noch zeigst, kann dir keiner mehr etwas antun.

Du kennst dich am besten, sei der Mensch, der du schon immer sein wolltest!
Lob dich manchmal selbst, wenn es sonst kein anderer tut!
Gib anderen das Gefühl von Nähe, Liebe, Geborgenheit und Verständnis!
Mit ein bisschen Zeit wird alles zurückkommen. Auch das Vertrauen. Habt nur Mut! 🙂

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Können falsche Freunde wie Gift für uns sein?

28. Oktober 2016
coucou_freunde

Jeder von uns hat es schon einmal erlebt: Wir denken, dass bestimmte Menschen zu unserem engen Freundeskreis gehören, merken aber, dass sie uns auf irgendeiner Art und Weise trotzdem nicht gut tun. Wir fragen uns, ob diese „Freunde“ unser Leben nicht doch eher mit ihren negativen Emotionen belasten. Meist sind es stets negativ denkende Menschen, die alles schlecht machen und an allem etwas auszusetzen haben. Solche Menschen demotivieren und frustrieren unser Umfeld und hindern uns an unserem Weg oder gar an unserer Bestimmung.

Ich selbst habe diese Erfahrungen jedes Jahr auf’s Neue gemacht. Das Leben ist wie ein Zug, Menschen steigen ein und wieder aus.
Schon auf der Schule hat es angefangen, dass wir unbedingt zu den „coolen“ gehören wollten. Wer kennt das nicht? Wir haben zu ihnen hinauf geschaut, haben uns gewünscht, dass sie mit uns befreundet sind. Und dann war man irgendwann sogar mit diesen Menschen befreundet, haben aber schon nach kurzer Zeit gemerkt:

ES IST MEHR SCHEIN ALS SEIN.

Party hier, Stößchen da, hahaha, das Leben ist wunderbar.
Spaß haben könnt ihr auf jeden Fall, aber sobald es sich um ernste Dinge dreht wenden sie sich von dir ab? Sie versuchen dir ein Bein zu stellen und sagen dann, es wäre nur Spaß gewesen? Dann sehen sie eure Freundschaft aus einem ganz anderen Blickwinkel als du.

MANCHE FREUNDE SEHEN DICH NICHT MAL ALS FREUNDE

Oft gibt es Situationen wo wir uns fragen: „Wie sehen sie eigentlich die Freundschaft? Ist ihnen die Freundschaft genauso wichtig wie mir?“ Und dann bestätigten mehrere Enttäuschungen, dass man gar nicht so eng miteinander befreundet sein konnte. Denn wenn jemand die Freundschaft zu schätzen weiß, der würde es nicht riskieren diese aufzugeben.

WARUM SIND WIR MIT NEGATIVEN MENSCHEN BEFREUNDET?

Oft merken wir erst viel zu spät, dass eine bestimmte Person unser Wohlbefinden beeinträchtigt.
Wir fühlen uns gestresst und fühlen uns nach einem Treffen oder Gespräch unwohl und sind demotiviert. Auf der einen Seite versuchen wir trotzdem zu helfen, ein offenes Ohr zu haben. Aber irgendwann kann man es auch nicht mehr hören. Es zieht einen so sehr runter, dass man selbst anfängt sein eigenes Leben durch eine negative Brille zu betrachten und alles in Frage zu stellen. Alles ist unfair, man fühlt sich schnell angegriffen, man hört nur noch das Negative heraus.

WAS SOLL ICH TUN WENN ICH SOLCHE FREUNDE IN MEINEM BEKANNTENKREIS HABE?

In erster Linie kann ich nur raten: reduziert den Kontakt oder distanziert euch. Ihr müsst ja nicht den Kontakt plötzlich komplett einschränken! Ihr müsst euch für nichts rechtfertigen, wenn diese Person euch deswegen mit Worten angreifen sollte. Oft spielt dann auch ein verletzter Stolz eine große Rolle der sich vielleicht sogar zu einer Wut verwandeln könnte. Und wir wissen alle: wer wütend ist verliert oft sogar die Kontrolle über sich selbst. Also: Wenn ihr es der Person doch mitteilen wollt wie es euch dabei geht, dann versucht es ruhig, sachlich und sanft zu machen. Sagt der Person, dass ihr euch von diesen vielen negativen Emotionen erdrückt fühlt und ihr euch wünschen würdet, dass mehr Positives passiert. Jeder Mensch hat mal schwierige Phasen, wo wir einfach nicht mehr weiter wissen und das ist auch völlig in Ordnung, weil es ja auch nicht immer einfach sein kann. Depressionen oder Angst kennt jeder von uns, Menschen die das durchmachen brauchen unsere Unterstützung und Hilfe. Aber Menschen, die permanent negativ sind und uns runterziehen (vielleicht auch, weil sie neidisch auf andere sind) sind wie Gift für unsere Psyche und Seele.

AUCH EIN NEGATIVER PARTNER HAT EINEN GROßEN EINFLUSS

Paare, die gegensätzlich sind, ziehen sich an. Sagt man, kann auch so sein. Aber wenn der Partner nur noch negative Stimmungen verbreitet ist die Chance, dass die Liebe hält sehr gering. Solltet ihr also gleich am Anfang merken, dass euch mehrere Charaktereigenschaften eher belasten als gut tun, dann solltet ihr euch Gedanken machen ob es nicht vielleicht doch besser wäre getrennte Wege zu gehen.

NEGATIVES ZIEHT NEGATIVES AN.
POSITIVES ZIEHT POSITIVES AN.

Es ist ganz einfach. Sobald du negative Menschen in deinem Leben hast, passieren plötzlich viel mehr negative Dinge als zuvor. Ziehen wir mit so einem Einfluss das Negative an? Es könnte was wahres dran sein. Ich habe es stark gemerkt, als ich mich von einer bestimmten Gruppe in meiner Heimatstadt distanziert habe. Feiern könnte ich gut mit ihnen, aber sobald es um ernste Dinge im Leben ging oder darum, dass man Hilfe gebraucht hat, waren sie nicht da. Sie waren meist nett und freundlich, aber hintenrum haben sie immer über einen gelästert oder mir sogar das Leben aus Neid und Missgunst schwerer gemacht (leider ist das immer noch so, aber mittlerweile habe ich mich damit abgefunden, dass es auch solche Menschen gibt und dass die einzige Lösung ist ihnen aus dem Weg zu gehen). Sogar bei einem Voting für ein DJ-Contest wollten sie mich nicht gewinnen lassen und haben Rundmails verschickt nicht für mich zu voten. Und es ist leider auch noch viel mehr passiert…

EGOISMUS STATT WAHRER FREUNDSCHAFT

Ich fühlte mich nicht nur allein gelassen, es machte mich traurig zu wissen, dass ich mich so in ihnen getäuscht habe. Und da merkte ich: das kann einfach keine wahre Freundschaft sein. Freunde sind für einander da und nicht gegeneinander!
Genauso ist es auch umgekehrt. Wenn du positive Menschen in deinem Leben hast, die alles noch bunter und schöner machen, dann passieren dir auch viel mehr positive Dinge. Ist dir das schon einmal aufgefallen? Vielleicht ist es Karma? Es könnte sein. Zumindest kann ich bestätigen, dass mein Leben viel einfacher und schöner geworden ist seitdem ich mich von diesen Personen distanziert habe.

WIE ERKENNE ICH WAHRE FREUNDE?

Macht euch eine Liste, wer euch gut tun und auf welche Menschen ihr euch immer besonders freut. Was ist an diesen Menschen so besonders? Was haben sie für Charaktereigenschaften die andere nicht haben? Wer macht euch glücklich, wem könnt ihr voll und ganz vertrauen und mit wem könnt ihr lachen? Das sind die wahren Freunde und die Werte, die man schätzen sollte. Es tut auch gut, diesen Menschen mal zu sagen, wie toll sie sind und wie glücklich man ist, dass sie im Leben eine große oder besondere Rolle spielen.

FREUNDE SIND WIE FAMILIE

Ihr werdet sehen, wie frei ihr euch danach fühlen werdet.
Es tut so unglaublich gut, liebevolle Menschen um sich zu haben, auf die man sich immer verlassen kann und mit denen man Lachen als auch Weinen kann. Denn so ist unser Leben. Ein auf und ab der Gefühle und wir wissen alle: nach einem Tief kommt wieder ein Hoch. Schätzt die Menschen, die ehrlich und authentisch zu euch sind, die euch in Schutz nehmen, euch helfen und euch auch aufbauen wenn es EUCH mal nicht so gut geht.
Wahre Freunde sind wie Schätze, wir müssen sie aber zuerst finden. Und dann sollten wir sie nie wieder loslassen und mit ihnen durch dick und dünn gehen. Wir sollten solche Freunde viel mehr wertschätzen, denn das Leben ist leider viel zu kurz. Sie sind wie ein Teil unserer Familie und beeinflussen unser Denken und unser Leben, jeden Tag.

(Pic by Daniel Pielmeier)

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NYE – Ein Jahr geht zu Ende…

31. Dezember 2015
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Wow, was für ein wundervolles Jahr!
Ich bin unglaublich dankbar was ich dieses Jahr alles an Eindrücken und Erfahrungen sammeln durfte.
Harry Klein, Pacha Ibiza in Tour, MINI CLUB SERIES in der BMW Welt, Haubentaucher in Berlin, Kesselhaus in Augsburg, Ringlokschuppen Bielefeld, Club L1, Suite15, Club Schimmerlos und Zuckerbrot & Peitsche, mein erster Gig im Schloss Thurn & Taxis in Regensburg, und und und!
Vielen Dank an die Menschen, die mit mir diese Leidenschaft teilen, in mein Leben getreten sind und mir das ermöglicht haben.
Vielen Dank an die, die mich unterstützen und die Musik und die Liebe im Herzen haben!
Begegnet euch mit Respekt, passt auf euch auf und bleibt gesund
Das Jahr war echt der Knaller und ich freue mich schon auf das was kommen wird ☺
Cheers to the new year 2016!
Lasst es jetzt krachen und feiert schön!